Archiv: Oktober 2015
Da wir eine halbe Stunde vor Hallenöffnung bereits in Riesa waren, machten wir es uns in der Sonne bequem und frühstückten nochmal. Essen und Trinken durfte man eh nicht mit in die Halle nehmen. Die Trainerin hatten wir auch dabei und wir ließen es uns schon auf der Hinfahrt schmecken.

Bei dem, was Katja eingepackt hatte, fehlte wirklich nichts. Auf dem Foto das, was wir schon vertilgt hatten. Und ich war froh, dass ich so viel essen konnte, ohne dass mein Magen rebelliert hat.

Litfaßsäule und Trabi, gute Zusammenstellung zum 3. Oktober.

Die Türen öffnen sich und die ersten Zuschauer nehmen ihre Plätze ein. Die Fahnen von 27 Nationen sind angebracht. Alle werden wir nicht sehen, denn es ist ein Finale der EM.

Die Veranstaltung zog sich bis zum abend hin, aber es ging zügig nacheiander weg. Gegenüber der Halle war ein Rummel, den unsere mitgefahren Mädels in der 2stündigen Mittagspause nutzten.
Was ich nur unmöglich fand war, dass einige Zuschauer die Halle schon vor der Siegerehrung verließen. Einfach respektlos.

Fotos von den Wettkämpfen habe ich keine gemacht, aber wer sich die Spitzenleistungen der Akrobaten ansehen möchte, kann das hier tun. Die gesamte EM wurde per Lifestream übertragen und man kann die Videos der Wettkämpfe nochmal sehen.
Mit der Fuchsjagd, das hat wettertechnisch noch geklappt. Allerdings konnten wir nicht mehr alles sehen, waren zu spät, weil ich nach dem gestrigen Maxitag erst gegen 12 Uhr aus der Flohkiste kam. Hätte vielleicht doch lieber daheim bleiben sollen, denn ich war ständig auf der Suche nach einem versteckten Örtchen, an dem ich in Ruhe mit meinem Magen diskutieren konnte. Er reagiert nach dem bzw. beim Essen zunehmend gereizt auf den Medikamentencocktail. Jetzt, wo ich daheim bin, geht’s mir wieder gut, nur die Augen fallen mir bald zu. Ich hätte jede Menge Material da zum Bloggen, aber das muss erst mal warten bis ich wieder wach bin. Belassen wir es also mit einem Foto von einer der vorgestellten Pferdekutschen bei der Fuchsjagd.

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Es war ein langer Tag, aber für unser Vorhaben habe ich gern den Wecker auf 5 Uhr gestellt. Ich bekam nämlich von Katja eine Karte für die Europameisterschaften in der Sportakrobatik. Man erlebt sicher nur ein Mal, dass sie in Deutschland und dazu noch in Sachsen stattfinden. So machten wir, einige andere Sportler unseres Sportclubs, ein paar Eltern und die Trainerin, uns 7 Uhr auf den Weg in die Sachsenarena nach Riesa. Dort finden auch häufig die großen Boxkämpfe statt.
Da wir sehr früh da waren, konnten wir in der Sonne noch ein feines Frühstück mit allem Drum und Dran genießen, das Katja für uns mitbrachte.
Da von unserem Club keine Sportler dabei waren, war es mal schön, ganz ohne Aufregung und Arbeit den Besten der Besten in Ruhe zuzusehen. Wahnsinn, was da gezeigt wurde.
21 Uhr waren wir daheim. Auch wenn der Tag recht lang war und ich mich immer mal mit einem Kaffee munter halten musste, war es einfach toll. Ich kann ja morgen bis in die Puppen schlafen. Hauptsache, ich bin am Nachmittag wach, denn da wollen wir zur Fuchsjagd nach Rittersgrün, sofern uns Petrus gut gewogen ist.

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Ich habe mir einen Rasierpinsel gekauft. Nicht, weil ich mich rasieren möchte, sondern zum Malen. Es muss immer viel radiert werden beim Zentangle, da ich ja mit Bleistift vorzeichne. Wenn man dann die Krümel mit der Hand wegwischt, kann es leicht mal zu Schmierflecken kommen, ebenfalls nach dem Schattieren mit Bleistift oder Graphit. Da kam ich auf die Idee mit dem Pinsel. Den ich bisher benutzte, war zu schmal und man hat ewig gewischt. Nun ist aus dem Rasierpinsel ein Radierpinsel geworden und der eignet sich wunderbar.

Die totale Überraschung hatte ich am Donnerstag Mittag. Währen ich in der Bahnhofstraße nach Kastanien und einem CU-Motiv schaue, blicke ich hoch und sehe eine Frau, die ebenfalls nach Kastanien sucht. Das kann jetzt nicht wahr sein, meine Freundin Helga, die inzwischen im Allgäu wohnt. Sie war auf Besuch bei ihrer Mutter und dem Sohn. Wir haben uns gleich für den Abend verabredet und hockten dann noch bis 22 Uhr zusammen. So schön war das, nachdem ich sie lange nicht gesehen hatte, gab es natürlich viel zu erzählen.

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