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Kategorie: Ausflüge

Obwohl es fast unerträglich heiß ist, habe ich mich für einen kleinen Nachmittagsspaziergang entschieden. Man kann ja nicht den ganzen Tag hier im Heim hocken. So habe ich mir ein Ziel ausgesucht, das nicht so arg weit weg ist, das Licht-, Luft- und Schwimmbad. Es gibt hier noch so ein richtig schönes, altes Naturbad. Ich hatte schon einmal hier darüber berichtet, als ich im goldenen Oktober 2012 hier war.

Momentan brauche ich beim Laufen viele Pausen und so hocken wir uns hier her mit blick auf Park und Sportplatz.

Wir gehen aber nicht am Sportplatz entlang, denn der Weg liegt in der prallen Sonne, sondern nehmen den Weg unter den Bäumen. Das Bad liegt direkt hinter dem Sportplatz. So sind wir schnell da.

Ich übernehme jetzt einfach mal den Text von 2012 zur Geschichte des Bades.
Am 21. Juli 1905 genehmigte das damalige Ministerium des Inneren die Anlage die Pläne gemäß des Anstaltsobergärtner Paul Schindel. Am 22. Juni 1906 wurde das Bad eröffnet.
1916 erfolgte die Eröffnung des Erweiterungsbaus mit 3 getrennten Badeteichen für Damen, Herren und Familien.

Eine freie Bank im Schatten finden wir nicht mehr, so begeben wir uns ins dahinter gelegene Forsthaus und können im Schatten einen Kaffee genießen.

Zurück geht es wieder durchs Bad, der Eintritt ist hier frei.

Der Sportplatz liegt hinter uns und wir müssen dann nur noch den Steilanstieg ins Kurheim schaffen, welches hinter der Kirche da oben auf dem Berg liegt. Bei den Temperaturen eine echte Herausforderung.

Und so machen wir im Schatten vor dieser Kirche erst nochmal kurz Pause.

Gleich dahinter konnte ich noch diesen Schmetterling erhaschen.

blechi-b am Sonntag, 06. Juli 2014, 22:43 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 6 Kommentare

Ich war ja schon sehr oft in Bad Elster, habe in meiner Kindheit immer die Ferien hier verbracht und in den letzten Jahren mehrere Rehas, aber noch nier habe ich es bis zur Kreuzkapelle geschafft. Das sollte sich heute ändern. Bei den derzeitigen Temperaturen sucht man schattige Gebiete und so ging es in den Waldpark Bad Elster.
Der Königlich-Sächsische Gartenbauinspektor Paul Schindel hatte den größten Einfluss auf die Gestaltung der Waldparkanlagen. Unter seiner Leitung wurde von 1911 bis 1917 das Gebiet maßgeblich gestaltet. 1917 hatte der Waldpark schließlich eine Gesamtfläche von 200 ha mit 20 Schutzhütten.
Eine davon ist die Eremitage. Bis dahin habe ich es schon ein paar Mal geschafft.

Bis dahin ist der Anstieg noch recht seicht. Aber dann wird es steiler. Ich habe es allerdings von oben nach unten fotografiert, praktisch in der Verschnaufpause.

Danach geht es ziemlich eben dahin und schon sind wir an der Kreuzkapelle.

Ihr Name leitet sich aus ihrer Grundform eines Kreuzes ab. Sie wurde im Jahre 1877 inmitten von mächtigen Fichten und Kiefern auf einer Höhe von 552 Metern über dem Ostseespiegel auf dem Brunnenberg errichtet. Der Altar wurde 1926 errichtet und stammt von dem Kunstbildhauer E.C. Lenk aus Adorf. Von 1911 bis 1959 wurden hier regelmäßig Waldgottesdienste durchgeführt. Seit der deutschen Wiedervereinigung wird die Kreuzkappelle nun auch wieder für Andachten genutzt.

Den anschließenden Kaffee nach dem Abstieg haben wir uns redlich verdient.

blechi-b am Samstag, 05. Juli 2014, 23:14 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Eigentlich kann man es momentan nur in der Wohnung oder im Schwimmbad aushalten. Diese Temperaturen sind Gift für mich. Trotzdem hatte ich nicht vor, alle freien Tage in der Hütte zu verbringen. Deshalb haben wir uns mal kurz zum Mühlentag aufgemacht.
Es ging nach Raschau in die Süß-Mühle. Viel war allerdings nicht los, die Leute sind entweder im Bad oder daheim. So ein Fest kann also nicht nur unter schlechtem Wetter leiden, sondern auch unter den Extremtemperaturen. Die wenigen schattigen Plätze waren besetzt, Hunger hatten wir auch keinen und so zogen wir beizeiten wieder von dannen.

Die Süß-Mühle wurde 1240 erstmals urkundlich erähnt und von den MÖnchen des Grünhainer Klosters genutzt. Nachdem sie 1818 nach einem Unfall in der Schnapsbrennerei abbrannte, wurde sie 1820 wieder errichtet und ist seit 1873 in Familienbesitz. Die Mühle ist heute noch funktionstüchtig und seit 2008 kann man hier auch heiraten.

Nachdem wir dort schnell wieder weg waren, fuhren wir noch nach Zwönitz in die Papiermühle.

Groß war der Andrang hier auch nicht, musste auch keine Menschenaufläufe haben.
Nachdem wir an einem schattigen Plätzchen etwas getrunken und gegessen hatten, begaben wir uns in kühles Gemäuer.

Hier bekamen wir Einiges zur Geschichte der Mühle und über die Herstellung des Büttenpapiers erklärt.

1568 erst mals urkundlich erwähnt ist diese Mühle die älteste, noch funktionstüchtige Papiermühle Deutschlands. Bis Mitte des 19. Jhd. wurde hier Büttenpapier noch aus Lumpen hergestellt, später dann Hart- und Graupappen auf Holzbasis.
1973 wurde die Papiermühle stillgelegt, restauriert und dient nun als Museum.

Das Außengelände bietet die bekanntesten Gebäude von Zwönitz in Miniaturausführung sowie einige technische Geräte. Da dies alles unter Bäumen schön schattig liegt, haben wir uns noch Einiges angeschaut.

Das allerding im Schnelldurchlauf, bei mir ging nix mehr. Zum Glück kamen wir am Ende an diesen Brunnen und während Bärbel das Wasser nur über die Handgelenke laufen ließ, habe ich meinen Arm komplett mit Armstrumpf eingetaucht. Es war eine Wohltat.

Nachdem wir gerade mal 2 Stunden unterwegs waren, davon nicht mal die Hälfte der Zeit draußen verbracht hatten, hat es auch gereicht und wir haben gesehen, dass wir heim kamen. Trotzdem war es schön, mal aus der Hütte heraus zu kriechen.
Inzwischen hocke ich halt wieder im Zimmer, das sich zum Glück noch nicht so aufgeheizt hat. Aber lustig ist anders.

blechi-b am Montag, 09. Juni 2014, 16:59 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich letzte Woche schon überall den Holunder blühen sehen, aber eben immer dort, wo ich nicht halten konnte und direkt am Straßenrand wollte ich ihn auch nicht pflücken. Also sollte heute die Ernte stattfinden. Vorher mussten allerdings die Zutaten besorgt werden.
Bei den Temperaturen allerdings kann ich mich nicht lange draußen aufhalten. Vormittag wurde bissl gehaushaltet und danach ging es erst mal ins Böhmische. Mit der Klima im Auto war es ganz gut auszuhalten und lange haben wir uns auf dem Markt auch nicht aufgehalten.
Danach heimwärts und auf dem Weg noch ins KL Zucker, Zitronen und Flaschen kaufen. Das, was für’s WoE noch gebraucht wird, auch gleich noch mit eingesackt und einen großen Korb voll Obst. Das ist bei dem Wetter noch das Beste.
Nun fehlt nur noch der Holunder.
Zunächst ging es auf den Berg zwischen Beierfeld und Waschleithe. Doch alles was wir fanden, war noch nicht richtig aufgeblüht oder stand hinter einem Weidezaun.
So haben wir wenigstens die Aussicht genossen in Richtung Oberbecken des Pumpspeicherwerks …

… und zum Scheibenberg.

Heimwärts ging es über den Emmler. Die Aussicht auf die umliegnenden Berge und Ortschaften ist hier auch gut.

Aber wir wollen ja Holunder. Und da sehe ich doch links in den Büschen etwas Weißes.

Laufen wir mal am Feldrand hinunter und schauen nach. Unter uns liegt Raschau und ich blicke sehnsüchtig zum Freibad. Das wär’s jetzt. Ordentlich voll scheint es zu sein, zumindest stehen genug Autos auf dem Parkplatz. Sieht man allerdings hier auf dem Foto nicht, zu weit weg.

Hach, da ist er ja. Gesammelt habe ich für 5 Liter.

Und wenn ich in die andere Richtung schaue, steht da oben links auch noch ein Busch. Naja, das nächste Mal. Ich merke schon, wie die Hitze meinen Arm noch mehr anschwellen lässt ud er schmerzt auch. Also nix wie heim und hoch legen.

blechi-b am Samstag, 07. Juni 2014, 19:34 | Abgelegt unter: Allgemein,Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Im Februar war ich ja schon mit Bärbel in der 3D-Ausstellung auf der Augustusburg und habe hier darüber berichtet. Nun sind die Bilder zum Restaurieren weggebracht worden und neue Bilder da. Die Kids wollten das auch gern sehen und so gab es heute den Überraschungsausflug. Bis zur Ankunft am Ziel wussten sie nicht wohin es geht. Um so größer war dann die Freude und sie hatten sichtlich Spaß dabei.

blechi-b am Mittwoch, 23. April 2014, 23:43 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare
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