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Kategorie: Ausflüge

Im Februar war ich ja schon mit Bärbel in der 3D-Ausstellung auf der Augustusburg und habe hier darüber berichtet. Nun sind die Bilder zum Restaurieren weggebracht worden und neue Bilder da. Die Kids wollten das auch gern sehen und so gab es heute den Überraschungsausflug. Bis zur Ankunft am Ziel wussten sie nicht wohin es geht. Um so größer war dann die Freude und sie hatten sichtlich Spaß dabei.

blechi-b am Mittwoch, 23. April 2014, 23:43 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

eigentlich “Gelbe-Birke-Fundgrube” ist eine alte Bergbaugrube des kleinen Erzreviers “Graul” östlich von Schwarzenberg zwischen Oswaldbach und Schwarzbach gelegen. Die Berbaugeschichte reicht hier bis ins 15. Jhd. zurück.

Da es heute nochmals recht frühlingshaft war und wir unbedingt an die frische Luft wollten, haben wir uns dies als Ziel ausgesucht. Da haben wir alles beisammen, was uns gefällt: Wald, Wasser und ein paar interessante Dinge zum Anschauen.
Doch vor das Vergnügen hat man bekanntlich erst mal den Schweiß gesetzt, hier in Form von viel bergan.
Den ersten Abschnitt seht ihr im 12×1…Februarbild ganz links. Da hatten wir schon mal einen blühenden Hingucker. In den vergangenen Jahren wären wir um diese Jahreszeit wohl mit dem Schlitten unterwegs gewesen, um schneller wieder unten zu sein.

Im zweiten Abschnitt gibts unterhalb des “Hexenhäuschens” eine Bank zum Verschnaufen mitten in der Sonne.

Da machen wir erst mal Rast und schauen zurück. Ganz klein in der Mittes des Bilds liegt die Altstadt mit Schloss und Kirche.

Nach ein paar weiteren Anstiegen sind wir an einem der Teiche angekommen.

Gleich daneben befindet sich der Anshelmplatz.

Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges sollte die Fundgrube “Gelbe Birke” auflässig und die Bergleute entlassen werden.
Dem Bergverwalter Julius Fröbe gelang es, den Bergrat a.D. Anshelm aus Freiberg als Gönner zu gewinnen, der Geld für den Weiterbetrieb der Zeche auftreiben konnte.
Die Bergleute wollten sich bedanken, indem eine Gedenktafel angefertigt werden sollte.
Die Tafel aus heimischen Marmor wurde nach 1945 zerstört.
Mit Anlegen des Bergbaulehrpfades wurde durch die Stadtverwaltung Schwarzenberg eine Nachbildung für den Anshelmplatz angefertigt.

In unmittelbarer Nähe befindet sich das Mundloch der Fundgrube “Gelbe Birke”.
Es wurde 1655 erstmals in Büchern erwähnt, Abbau wurde hier bis 1914 betrieben.
Der Stollen ist 600 Meter lang. Es wurden Zinkblende, Bleiglanz, Silber, Arsenkies, Eisenerz, Kalkstein, Marmor und Flußspat ausgebracht.

Dieser Bach speist den Teich. Viel Wasser ist es nicht, es gibt ja ohne Schnee auch kein Schmelzwasser.

Hier sind wir an den Überresten des Pochwerksgebäudes.
Dieses und ein etwas tiefer liegendes Waschgebäude wurden 1871/72 errichtet. In ihnen wurde ein Steinbrecher mit Separationstrommel, ein Walzwerk, ein zehnstempeliges Nasspochwerk, eine Spitzkasteneinrichtung sowie 49 kontinuierlich wirkende Setzmaschinen eingebaut. Eine Dampfmaschine mit 25 PS erzeugte die Energie für den Antrieb. Dieses Vorhaben erwies sich aber bald als Fehlinvestition.

Eine letzte Rast noch am 2. Teich. Herrliche Ruhe, viel Grün, die Vögel singen und in den Wipfeln der großen Fichten rauscht etwas Wind, so kann es bleiben.

Und es geht wieder bergab. Auch das kann anstrengend sein.

Nun habe ich wieder jede Menge Fotos gezeigt, einen großen Teil noch auf der Speicherkarte. Die Fotos rund um die Augustusburg habe ich auch noch nicht gebracht. Ich glaube, ich habe Blogfutter für die ganze nächste Woche.

(Alle Infos sind den Schautafeln entnommen)

blechi-b am Sonntag, 23. Februar 2014, 19:05 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Faszinierende Mitmach-Illusionen aus China” ist eine Sonderschau auf der Augustusburg, bei der ausdrücklich um das Mitbringen von Fotoapparaten oder Hanys gebeten wird. Also ganz nach meinem Geschmack. Es handelt sich in der Ausstellung um 3D-Bilder, Bilder aus dem Rahmen, wobei man selbst mit dabei ist. Deshalb sind diese Fotos auch nicht von mir, sondern vom Schwesterherz fotografiert worden. Die Bilder, die ich gemacht habe, werdet ihr sich bald bei Bärbel sehen können.
Wir waren schon vorgewarnt, dass es an den Wochenenden bis zu 60 Minuten Wartezeit geben kann, aber wir waren früh da und hatten Glück. Es waren zwar recht viele Besucher drinnen, aber alle sehr diszipliniert, so dass jeder seine Fotos machen konnte ohne dass jemand ins Bild lief. Natürlich war nix mit großartiger Kameraeinstellung und Ausprobieren möglich, aber das macht nix.
Es hat auf alle Fälle einen riesigen Spaß gemacht. Ich würde da gern mal ein paar Stunden allein verbringen. Ach nein, geht ja nicht, müssen schon 2 sein *g*.
Diese Sonderschau wurde bis zum 2. März verlängert wegen der großen Beliebtheit.
Auf Grund der hohen Bildanzahl habe ich das Ganze mal als Galerie eingefügt, also einfach anklicken.

blechi-b am Samstag, 22. Februar 2014, 17:36 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

und kein Schnee. Also haben wir uns heute in höhere Gefilde begeben nach Tellerhäuser auf den Rodelhang. Viel Schnee gabs zwar auch nicht, aber es reichte.

Jannis hat gleich einen Freund vom Schnitzverein gefunden, mit dem er um die Wette rodeln konnte.

Ich habe mir ein Plätzchen unter einem Baum gesucht, von wo aus mich die Sonne zwar noch erreicht, aber nicht geblendet hat und ich somit in Ruhe fotografieren konnte. Ab und zu hats mal bissl getröpfelt, aber nicht viel. Die Sonne hatte schon reichlich am Schnee auf den Ästen geleckt.

Dann gab es ein Päuschen zum Essen und Trinken, der Bob wurde mal an die Mama verborgt und natürlich alles beobachtet.

blechi-b am Samstag, 01. Februar 2014, 17:10 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Macht doch Spaß, sich an einem regnerischen Novembertag ein bissl an den letzten urlaub zu erinnern.
Der 2. Tag begann bewölkt, es hat auch etwas genieselt, war aber schön warm und so machten wir uns zu einer Tour entlang des Strandes auf.

Zunächst kamen wir an einer von 2 Strandburgen vorbei. Der Erbauer, ein Bulgare postierte sich in voller Größe davor und erst wenn man einen Obulus entrichtet hatte, durfte man knipsen.

Die Wellen gaben ordentlich Gas, dass es nur so rauschte, herrlich.

Und ich bin immer wieder froh, dass ich erst in der Nachsaison reise, nicht nur, um den Sommer etwas zu verlängern, sondern auch, weil es so herrlich ruhg ist, kein Gedrängel, keine Massenaufläufe an Menschen.

An der Anlegestelle der Glasbodenboote ließen wir uns nieder und schauten dem Treiben zu und amüsierten uns, wie dick eingemummelt manche Urlauber unterwegs waren, nur weil mal die Sonne nicht schien. Es waren 26 Grad!

Der Wind blies die Wolken schnell weg, so dass auf dem Rückweg die Sonne schon wieder zum Vorschein kam und wir noch einen Badenachmittag genießen konnten.

blechi-b am Sonntag, 03. November 2013, 13:31 | Abgelegt unter: Mallorca 2013 | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare
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