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Kategorie: Ausflüge

Es war um die Mittagszeit, als wir gestern im Tierpark ankamen. Viele Tiere lagen vollgefressen in ihrem Gehege und hielten Mittagsschlaf. Uns knurrte auch der Magen und so ließen wir uns erst mal Lachs mit Nudeln schmecken. Danach starteten wir unseren Rundgang.
Ziemlich am Anfang befindet sich das Affengehege. Dort herrschte alles andere als Mittagsruhe. Wie viele andere Tiere gab es auch hier Nachwuchs bei den Grünen Meerkatzen.
Sie werden als lebende Kobolde bezeichnet, weil sie in der Wildnis gern größere Tiere wie Elefanten und Antilopen erschrecken. Diese Primatengattung ist in ganz Afrika südlich der Sahara beheimatet; ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Senegal über Äthiopien bis Südafrika.
Ihren Namen verdanken sie dem grünlichen Rückenfell. Auffallend ist das schwarze unbehaarte Gesicht. Dieses ist oberhalb mit einer weißen “Stirnbinde” und seitlich mit einem Backenbart abgegrenzt.

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Dieser hier war der Kleinste, aber auch der Frechste, auch wenn er hier aussieht, als könne er kein Wässerchen trüben.

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Und schon startet er den Angriff auf seine größeren Artgenossen. Er zog sie am Schwanz und wenn sie sich wehren wollten, war er flink wie ein Flitzebogen schon wieder in der nächsten Ecke.

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Aus diesem Grund musste ich auch viele Bilder löschen, weil man dabei einfach ein scharfes Bild erhielt. außerdem waren sie hinter Glas, in das voll die Sonne schien und eine Spiegelung auszuschließen war fast unmöglich.

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Entweder bekam er von der Mama die Lewitten gelesen oder musste erst mal verschnaufen. Auf alle Fälle saß er doch tatsächlich mal ruhig.

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Wir hätten ewig zusehen können, aber es gibt ja auch noch andere Tiere. Auf alle Fälle war mindesten eine halbe Stunde vergangen, als wir weiter zogen. Auch Jannis konnte sich kaum von den lustigen Gesellen trennen.

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blechi-b am Samstag, 01. August 2015, 22:18 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Bärbel begleitet mich ja alle 3 Wochen zur Infusion nach Scheibenberg, so auch heute. Mehrere Stunden haben wir bei herrlichstem Frühlingswetter beim Doc verbracht. Er und seine Assistenten nehmen sich immer Zeit für einen Schwatz und dieser fiel heute recht lustig aus. Wir nehmen uns auch gern gegenseitig mal auf die Schippe und haben herzlich gelacht. Das Abnehmen hat ihm nicht gefallen, minus 18 kg war ihm zu viel, dabei habe ich noch immer kein Untergewicht. Ich konnte ihn aber beruhigen, dass es wirklich nur am wenigen Essen liegt. Eine halbe Semmel und eine artoffel mit bissl was dazu reicht halt auf Dauer nicht. Mein Schmerzmittel wurde geändert und auf Tropfen umgestellt wegen der Wirksamkeit und Magenverträglichkeit.
Nachdem das alles erledigt war, konnten wir gehen.
Normalerweise schlafe ich danach erst mal, nicht heute. Bei dem Superfrühlingswetter muss man einfach raus und mir ging es erstaunlich gut. Wir fuhren einen Ort weiter nach Schlettau zum Schloss. Es wurde im 12./13. Jhd. gebaut. Nach mehreren An- und Umbauten sowie Besitzwechseln wurde es 2006 saniert. Heute besitzt es ein Museum, das Zentrum für die Geschichte von Wald und Wild, Schauwerkstätten für Posamenten und Kräuterliör, einen Rittersaal für Kulturveranstaltungen, Vorträge und Eheschließungen, die Sammlung “Erzgebirgische Landschaftskunst” sowie einen Weinkeller mit historischer Gastronomie.

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Das Schloss selbst hat uns aber heute weniger interessiert, reingehen kann man bei schlechterem Wetter, wir wollten die Sonne genießen. Gleich neben dem Schloss befindet sich eine große Wiese, die über und über voller Märzenbecher ist, ein Traum. Dazwischen immer mal ein paar Winterlinge.

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Die ersten Weidenkätzchen blühen hoch oben.

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Im Teich spiegelt sich der blaue Himmel und auch die Enten machen Frühjahrstoilette.

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Dank des klaren Wetters gab es heute wunderschöne Spiegelungen.

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Puh, so einen langen Beitrag habe ich lange nicht geschrieben. Hab das auch zeitlich bissl verteilt, es strengt etwas an und so lange vorm PC sitzen kann ich auch nicht mehr.
Aber es war wunderschön heute und als ich am Nachmittag heim kam, hat mich Frau Nachbarin zu einer Grillwurst mit Kartoffelsalat eingeladen. Hat das gut geschmeckt, habe aufgegessen und sie ist mir wunderbar bekommen.
Ich hoffe, ich habe euch jetzt überzeugt, dass es mir in der Guillotine auch gut ging. Wir hatten mörderischen Spaß, uns darin gegenseitig zu knipsen.

blechi-b am Donnerstag, 19. März 2015, 21:50 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 7 Kommentare

Da ich vom Winter die Nase voll habe, wurde hier auf Frühling umgestellt (bitte wie immer aktualisieren).
Trotzdem möchte ich euch schnell noch die hoffentlich letzten Bilder mit Schnee zeigen von vor 14 Tagen. Wenn ich schon mal raus komme zum Fotografieren, sollen die Fotos auch nicht auf der Speicherkarte versauern. Aber wir werden ja schon längere Zeit mit Sonnenschein verwöhnt und so hat Frau Sonne schon ordentlich Schnee weggeschleckt. Nur morgens ist es noch sehr kalt.
Vor 2 Wochen hatte ich aus medizinischen Gründen in Waschleithe zu tun, die Sonne lachte aus allen Löchern und Bärbel und ich beschlossen, eine kleine Fototour anzuschließen.
Unser erster Stopp war die Anhöhe zwischen Waschleithe und Beierfeld. Hier hat man eine herrliche Aussicht.

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Das Damwild hat sich in seinem riesigen Gehege in die letzte Ecke verogen, sodass ich ganz schön zoomen musste.

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Im Gegensatz hierzu die Makrofunktion für das Cam underfoot. Das ist kein Weg sondern eine Traktorspur.

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Unsere Fahrt führt uns weiter zurück nach Schwarzenberg in den Schlosswald zu den Steinskulpturen. Die folgenden Strecken würde ich normalerweise locker zu Fuß zurücklegen. Aber das geht eben gerade gar nicht, da ich im Winter nicht die Möglichkeit habe, mich alle paar hundert Meter mal kurz hinzusetzen zum Ausruhen. Aber bald wird es ja wärmer.

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Vom Schlosswald aus kann man jetzt, wo die Bäume noch kahl sind, auf den neu erbauten Stadtstrand blicken. Im Hintergrund sieht man das Rathaus und das Haus, in dem Katja wohnt. Nachdem ich sie angeklingelt hatte, winkte sie uns vom Balkon aus zu und haben uns auch gleich am Stadtstrand verabredet.

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Nun sind wir am Stadtstrand am Zusammenfluss von Schwarzwasser und Mittweida.

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Da die großen Steintreppen teilweise holzverkleidet sind, konnten wir hier gut ein Weilchen in der Sonne sitzen.

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Das war’s dann hoffentlich vom Winter. Ich will Frühling!!!

blechi-b am Freitag, 27. Februar 2015, 11:37 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

gibt es auch ein paar normale Fotos. Wenn man heimwärts so dicht am Pumpspeicherwerk Markersbach vorbei kommt, ann man ja mal einen Halt am Unterbecken machen. Es ist gerade gut gefüllt, oftmals ist dieser Zulauf hier nur ein Rinnsal. Anzunehmen, dass es im Oberbecken gerade nicht so viel Wasser zu sehen gibt. Hier am Wasser hat sich im Gegensatz zu hier auch noch etwas Schnee gehalten.

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Und schöne Spiegelungen gab’s auch.

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blechi-b am Donnerstag, 26. Februar 2015, 20:03 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Der Sonntagvormittag zeigt sich novembrig grau, Gelegenheit, die restlichen Bilder von vorgestern zu zeigen. Bis gestern wurden wir hier ja noch im Gegensatz zu anderen Landstrichen mit Sonnenschein verwöhnt.

Ich schrieb ja schon, dass unser erster Anlaufpunkt der Galgenberg war. Seinen Namen hat er daher, weil sich eine der fünf Gerichtsstätten der Herrschaft bzw. des Amtes Schwarzenberg mit Dingstuhl, Galgen und Rad auf der Kuppe befand.

Diese bank lädt schon mal zum Verweilen ein und den Blick schweifen zu lassen.

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Von hier aus hat man mal einen anderen Blick auf unsere Wahrzeichen Schloss und Kirche sowie auf die Aktstadt.

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Blicken wir etwas weiter nach links, sehen wir das Wohngebioet Hofgarten am Fuße des Galgenberges mit dem Beruflichen Gymnasium.

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Noch weiter links hat man eine schöne Aussicht auf Bernsbach und den Spiegelwald mit seinem Turm.

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Ein Brautpaar mit Fotografin hat sich auch eingefunden, um vor dieser herrlichen Kulisse ihre Erinnerungsbilder machen zu lassen. Auf der Wiese lassen Kinder ihre Drachen steigen.
Uns knurrt inzwischen der Magen, es ist Mittagszeit.
Wir versuchen unser Glück beim “Pollermann”. Hier gibt es gute Hausmannskost. Ich kenne es noch aus meinen Kindertagen und aus Zeiten, in denen wir zu Wandertagen mit den Kindern hier eingerückt sind. Leider waren wir etws zu früh, denn unter der Woche wird erst 15 Ihr geöffnet.

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Macht nix, das Wetter ist so herrlich und wir gehen noch ein Stückchen den Waldweg in Richtung Morgenleithe entlang.

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Dort könnten wir essen. Es sind dreikommaundnochwas km, zu weit füprt mich hin und zurück und wir wissen auch nicht, ob offen ist. Also setzen wir uns ins Auto und fahren hoch auf den 811 m hohen Berg mit Doppelgipfel. Der Name Morgenleithe leitet sich von der Endung -leite für Hang ab, welcher hier gen Osten bzw. Morgen besonders steil abfällt. Sie ist ein beliebtes Wanderziel mit einem 1922 errichteten und 1955 erhöhten Aussichtsturm und einer 1933 erbauten Berggaststätte.

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Fernsicht hat man allerdings durch die hohen Baumwipfel kaum und so ersparen wir uns das Hochkraxeln und genießen stattdessen unser Mittagessen am Kachelofen.

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blechi-b am Sonntag, 16. November 2014, 11:29 | Abgelegt unter: Ausflüge,Schwarzenberg | RSS 2.0 | TB | 6 Kommentare
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