Belangloses am Blog

Archiv: Juli 2011

Gestern war ja ein Wetter, dass man keinen Hund vor die Tür gejagt hat und das hat auch diese Fliege gewusst. Sie ist wieder da, meine PC-Fliege.

Es mag ja gerade noch angehen, wenn sie auf der Tastatur oder auf dem Bildschirm hockt, aber sie ist so penetrant, dass sie sich meist meine Maushand aussucht und das nervt, das nervt gewaltig.
Aber das Foto hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich meinen Laptop mal wieder putzen soll. Ist erledigt :-) .

blechi-b am Donnerstag, 21. Juli 2011, 16:54 | Abgelegt unter: 365/2011 | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

Heute bleibe ich in meiner Heimat und stelle euch den 27 km weit entfernten Fichtelberg vor.
Er befindet sich 1,5 km nördlich der Staatsgrenze zu Tschechin und ist mit 1215 Metern der höchste Berg des Erzgebirges sowie Sachsens. Dieses Foto entstand auf tschechischem Boden am Fuße seines großen Bruders, des Klinovec (Keilberg), welcher mit 1244 Metern die höchste Erhebung des Erzgebirges ist.
(Alle Fotos können für Großansichten angeklickt werden.)

Man kannn den Gipfel zu Fuß, mit dem Auto, dem Sessellift oder der Schwebebahn erreichen. Ich stelle hier jeweils Fotos vom nahezu gleichen Standorten, aber zu verschiedenen Jahreszeiten vor.

Besonders beliebt ist der Berg bei Wintersportlern. Man findet Gelegenheit für Abfahrtslauf sowie zahlreiche Langlaufloipen. Aus der Eliteschule des Wintersports gingen zahlreiche bekannte Biathleten, Rennrodler, Langläufer, Nordisch Kombinierte und Skispringer hervor. Der bekannteste unter ihnen ist wohl der Skispringer Jens Weißflog.

Hier hat man mal einen Blick vom Gipfel auf das Erzgebirge.

Auf dem Fichtelberg befindet sich das Fichtelberghaus mit einem 31 Meter hohem Aussichtsturm.
Das erste nachweisbare Fichtelberghaus wurde in den Jahren 1888/89 erbaut. 1910 wurde das Haus wegen des Andrangs auf den höchsten Berg Sachsens nochmals vergrößert und mit dem Bau der Fichtelberg-Schwebebahn im Jahr 1924 stiegen die Besucherzahlen weiter an. 1963 brannte es vollständig ab, 1965 wurde der Grundstein für ein neues Gebäude gelegt, welches bis 1967 erbaut wurde. Ende der 1990er-Jahre wurde das Fichtelberghaus in Anlehnung an das alte Gebäude umgebaut und am 18. Juli 1999 eröffnet.
Bilder von den verschiedenen Häusern im Laufe der Jahre gibt es hier.

Neben dem Fichtelberghaus findet man eine Wetterwarte. Ab 1890 wurden vom Wirt des Fichtelberghauses erste regelmäßige Wetterbeobachtungen durchgeführt. Am 1. Januar 1916 begannen Meteorologen ihre Aufzeichnungen in der neuen Wetterwarte. Sie wurde von Paul Schreiber gegründet und nach 1950 zum Bergobservatorium ausgebaut.

blechi-b am Donnerstag, 21. Juli 2011, 12:19 | Abgelegt unter: Geo-ABC | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

Nun muss ich die leidige Sache mal aufklären, damit ihr euch nicht weiterhin Sorgen um mich machen müsst. Nein, mir gehts gesundheitlich gut, der Familie auch, also nix Derartiges passiert.
Aber: Dieses Türchen war der Stein des Anstoßes. So fand ich es am Sonntagmorgen 6 Uhr vor. Bauer leer, Zimmer auch. Weit und breit kein Vogel zu sehen.

Und nein, ich habe es nicht offen gelassen, weil ich es nie benutzt habe. Ich stand vor einem Rätsel und habe erst mal einen Schreikrampf bekommen. Dann habe ich das Teil untersucht und festgestellt, dass es zwar von außen realtiv straff sitzt, aber von innen mit einem kleinen Druck unter dem richtigen Winkel ganz leicht aufspringt. Das haben die Beiden wohl auch herausgefunden und sind durchs gekippte Fenster auf und davon. Nur: welcher mensch macht so ein Türchen von innen auf, um das zu bemerken? Hätte ichs gewusst, hätte ichs zugebunden. Hätte, hätte, hätte …
Ich war dann natürlich die nächsten Tage nicht mehr zu gebrauchen, bin von einem Fenster zum anderen mit dem Fernglas, habe das Fenster weit auf gehabt, mich in den Garten gehockt, überall das Lieblingsfutter verteilt, unser großes Vogelhaus aufgemacht, in der Hoffnung, dass sie nach ihren Artgenossen suchen. Ich wusste selber, dass das alles Quatsch ist, aber man nimmt ja jeden Strohhalm.
Und dann die Frage: wie und wann sagst du das den Kindern und was werden sie dazu sagen. Rufe ich an und verderbe ihenen damit vielleicht den wohlverdienten Urlaub oder warte ich bis sie wieder da sind und dann unvorbereitet vor dem leeren Vogelbauer stehen? Alles nicht so einfach.
Montag abend hab ich’s dann schließlich nicht mehr ausgehalten, konnte nicht essen, nicht schlafen, mich auf nix konzentrieren, also angerufen.
Ein Riesenstein plumpste mir vom Herzen, dass sie es verstanden haben und meinten, es hätte ihnen auch passieren können, weil sie ja auch schon auf dem Balkon standen. Der Lieblingsschwieso meinte, dass er jetzt im Urlaub mit Mittelohrentzündung kämpft und nicht mehr tauchen kann, ist viel, viel schlimmer. Trotzdem lässt mich das noch nicht so richtig los und immer wenn ich am Vogelbauer vorbeikomme, schaue ich instinktiv rein. Ich werde ihn wohl dann mal weit weg räumen.

blechi-b am Mittwoch, 20. Juli 2011, 10:12 | Abgelegt unter: 365/2011 | RSS 2.0 | TB | 9 Kommentare

kommen da heute vom Himmel. War doch gut, gestern spontan unseren Plan zu ändern und die lästigen Hausarbeiten auf heute zu verschieben. Nur fehlt mir dazu momentan noch der innere Antrieb.
Ich zaubere mal etwas “Sonnnschein” hier rein. Gestern im Garten meiner Freundin fotografiert. Ich würde da ja gleich Flaschen mit ranhängen *g*.

blechi-b am Mittwoch, 20. Juli 2011, 09:09 | Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Nach ausgiebigem Baden und erfolgreichem Kniffeln hat der Enkel meiner Freundin noch den Grill angeheizt und Forellen gebruzelt. Lecker war’s und nun bin ich babbesatt. So konnten wir den sonnigen Tag nochmal richtig nutzen, bevor morgen wettermäßig Schluss mit lustig ist.

blechi-b am Dienstag, 19. Juli 2011, 22:02 | Abgelegt unter: 365/2011 | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare
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