Archiv: Oktober 2016
Heute habe ich tatsächlich den ganzen Tag komplett verschlafen. Ich habe es nicht geschafft, auch nur eine Stunde am Stück die Augen offen zu halten. Oder doch, die Zeit, als meine Physiotherapeutin da war. Wir haben da immer einen netten Plausch, trinken zusammen einen Kaffee und finden immer etwas, über das wir quasseln können. Sie ist eine richtig Gute und ich freue mich jeden Tag schon auf die 90 Minuten.
Katja hatte aus dem Urlaub ein paar Sonnenstrahlen mitgebracht und heute vormittag aus dem Kofferraum gelassen. Viel habe ich davon aber nicht gesehen, weil ich schon wieder im Traumland war. Am Nachmittag waren sie dann schon aufgebraucht.
Nun bin ich endlich mal wach. Mal schauen, ob ich nachts weiter schlafen kann. Wenn nicht, werde ich mal bissl durch eure Blogs schleichen. Heute ist der Akku voll, hab das Wischbrettl ja kaum benutzt. Ich mache auch ganz leise und knalle keine Türen. Und dann habe ich ja auch noch die Fotos von Jannis auf dem Stick. Da wollte ich ein paar für den DND am Donnerstag heraussuchen. Vielleicht klappt’s ja auch mit weiterschlafen und ich bin dann evtl morgen mal wach. Das wäre die Beste aller Varianten.
aus dem Urlaub sind die Kinder seit gestern Abend. Heute war dann gleich Katja da und hat bei mir gewuselt. Das Bett ist frisch bezogen und die Kissen wurden auch gleich mit gewaschen. Wenn man ständig nur auf dem Rücken liegt, sind sie sehr schnell durchgeschwitzt.
Leckeren französischen Käse haben sie mir mitgebracht. Da freue ich mich drauf. Ich hoffe nur, dass es mit dem Essen heute abend einigermaßen geht. Damit habe ich leider Probleme. Es geht einfach nix rein.
Jannis hat nicht nur schöne Fotos gemacht, von denen ich euch so nach und nach einige zeigen werde, sondern hat auch die coolsten Ideen, was Motive anbelangt. Dafür lässt er sich dann auch mal knipsen.

Auf den Spuren von Geschichte und Vergangenheit
Für dieses Thema bleibe ich doch in meiner Heimat, dem Erzgebirge. Es ist geprägt vom Bergbau, wie der Name schon sagt.
Nur wenige km von meinem Heimatort entfernt befinden sich Europas größte Zinnkammern.

Mit der Grubenbahn geht es zur 3 km weit entfernten Lagerstätte “Hämmerlein” ins Berwerk hinein.

Bei unserem Besuch des Schaubergwerkes erfuhren wir vieles über den Wismutbergbau und uns wurden Bohrarbeiten von Hand und mit Bohrwagen, Bohr- und Zündschema im Horizontalvortrieb, Firstenstoßbau mit Befahrung des Abbaublocks sowie der Streckenausbau gezeigt. Man erhielt ungefähr eine Vorstellung vom schweren Arbeitsalltag der Kumpel. Lärm und Staub führten häufig zu Erkrankungen, wie der Bergarbeiterkrankheit Silikose, einer Lungenerkrankung, die durch Inhalation und Ablagerung von mineralischem Staub, insbesondere quarzhaltigem Staub, verursacht wird.
Beeindruckt waren wir von den mit einer Länge von ca. 45 m, einer Höhe von ca. 12 m und der Breite von ca. 10 m Blöcken der Zinnkammern.

Die SDAG Wismut kam erst im Jahre 1967 hierher. In den 50er- und 60er-Jahren entdeckte man hier große Komplexerzlagerstätten mit Uran, Zinn, Wolfram, Eisen und Silber. Die Wismut trieb Ende 1967 einen ca. 8 km langen Hauptstollen bis zum Fuße des Fichtelbergs. Bei etwa 3000m wurde die Zinnerzlagerstätte “Hämmerlein” an- und den Jahren 1976/77 die Zinnkammern als Experimentalabbau aufgefahren. Vorrang hatte aber die Uranerzlagerstätte Tellerhäuser.
Der Wismutbergbau endete mit der politischen Wende.
bin ich heute. Es ist noch nicht hell. Naja, so richtig hell war es ja die ganze Woche nicht geworden. Habe den ganzen Tag Kerzen an. Das machts gemütlich.
Das Wischbrettl braucht noch Strömlinge. Habe gestern Abend viel gepuzzelt, das frisst Strom. Also schaue ich, was die Flimmerkiste zu bieten hat. Irgendwie leben alle Sender nur noch von Wiederholungen. Nix Gescheites los und so ziehe ich mir gefühlte hundert Folgen “Daktari” rein und schlafe dabei wieder ein.