Kategorie: Ausflüge
Unmengen an Enten tummeln sich am Teich und kommen angerannt bei unserem Erscheinen. Sie haben da wohl Futter vermutet.

Schnell haben sie das Interesse an uns verloren, da wir nichts dabei hatten und bei ein paar Schritten von uns werden aus den Rennenten schnell Flugenten.
Letzteres ist natürlich keine Flugente, sondern Herr Rabe, der sich für das ganze geschehen recht wenig interessiert.
heute morgen zugezogener Himmel, wieder etwas kälter, Temperaturen nahe am Gefrierpunkt. Auf welche Idee kommt man da? Logisch: baden gehen.
Also haben sich Bärbel und ich ins Auto gesetzt und sind zum Radonheilbad nach Bad Schlema gefahren. Das ist nicht weit, nur etwas über 10 km.
Als wir jedoch am Kurpark ankamen, bot sich ein herrliches Bild. Der Nebel kroch durchs Tal, Bäume, Büsche und Teich erschienen schemenhaft, während über uns blauer Himmel war. Also erst mal ein Gang durch den Kurpark. Wir wurden dann auch gleich von zahlreichen Enten umringt, die wir in jeder möglichen Position ablichten mussten *g*.
Danach machen wir uns auf den Weg bergauf, lassen den Ententeich hinter uns und auch einige Enten suchen das Weite. Unterwegs gibts es am Wegesrand auch noch allerhand Motive. Am schönsten fand ich die zahlreichen Wassertropfen an den Hecken, die im Sonnenlicht nur so gefunkelt haben. Leider sind mir aber davon nicht viele Fotos gelungen.
Und schon stehen wir vorm Eingang. Schnell Karten gekauft und dann 2 Stunden Erholung pur. Die meiste Zeit haben wir im Außenbecken verbracht bei 0,2 Grad Außen- und 34,5 Grad Wassertemperatur, immer schön in den Sprudeln. Wir sind also gut durchmassiert. Da, wo ihr im Foto den Dampf seht, ist hinter der hecke das Außenbecken. Fotografieren darf man da leider nicht und man kann von außen auch nichts einsehen.
Am späten Nachmittag geht es nach einem guten Essen wieder heimwärts. Die Sonne ist bereits hinterm Berg verschwunden.
Es war einfach ein wundervoller Tag, sehr erholsam und hat uns beiden Weibsen richtig gut getan. Das machen wir bestimmt mal wieder.
Unmengen von Fotos habe ich mitgebracht, eine ganze Menge müsst ihr hier über euch ergehen lassen. Einfach die Vorschaubilder (bzw. das erste) anklicken.
Unsere diesjährige Weihnachtsfeier mit den Kollegen führte uns diesmal in die Raacherkerzlfabrik der Firma Jürgen Huss in Neudorf. In einem alten Dreiseitenhof befindet sich das alte Familienunternehmen mit Fabrik, Shop und einem Raum, in dem man selbst Rächerkerzchen herstellen kann.



Das besondere an den Neudorfer Raacherkerzln ist, dass sie 100% BIO sind. Sie bestehen im Wesentlichen aus dem Grundstoff feiner Holzkohlenstaub, Harz, Stärke und natürlichen Duftstoffen wie Weihrauch, Lavendel, Sandel, Kiefer und Fichte. Deshalb sind die rein natürlichen Räucherkerzen auch schwarz. Alles was bunt ist, enthält Chemie. Uhiesige (Fremde) riechen beim Kauf in die Schachtel und wundern sich, dass sie eigentlich außer Karton nichts riechen. Der Duft wird erst mit der Wärme erzeugt.
Neben den Räucherkerzen werden auch das nötige Zubehör hergestellt und da ist ma sehr erfinderisch, immer wieder Neuheiten auf den Markt zu bringen. Seit einigen Jahren sind die Räucheröfen sehr beliebt, von denen ich auch einen habe. Zu den Neuheiten gehört eine Dampflok, die auch als Stövchen verwendet werden kannn. Aber was erzähl ich da? Schaut euch einfach mal auf der Seite von Jürgen Huss um.
Und wer noch mehr wissen möchte über das Erzgebirge: dafür geht in meinem Adventskalender jeden Tag ein Türchen auf (auch wenns nicht neu ist). Bild anklicken oder hier rechts oben im Menü.
Im Anschluss waren wir noch gemeinsam Abendessen und nun bin ich froh, dass ich aus der Winterlandschaft wieder daheim bin, hab mir ein Räucherkerzchen angezündet, dazu einen Glühwein und danach werde ich wohlig schlafen.
Ich weiß, dass die Weserkrabbe darauf ganz heiß ist und so hab ich gestern auf der Rückfahrt vom Fichtelberg gleich mal einen mitgebracht.

Am danebenliegenden Teich stand der Räucherofen mit leckeren Saiblingen …

… und somit war das Futter für den Tag gesichert. Lecker wars und ein sonniges Plätzchen gabs auch.

Das Bärbeli hatte auch Lust, also schnell angehost und rauf auf den Fichtelberg. Es war gigantisch.
Auf die Schnelle mal paar Fotos, später mehr, denn das Taxi nach Chemnitz steht gleich vor der Tür.




Inzwischen ist die Sonne auch hier im Tal angekommen. Kein Wölkchen mehr am Himmel.
Ich würde jetzt lieber Sonnenstrahlengenießen anstelle der Photonen und Elektronen.
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