Kategorie: Ausflüge
hieß unser Weg, den wir zu einem Teil radeln wollten. Nun ist es ja hier bei uns durch die Berge etwas schwierig, gute Radwege zu finden. Aber es gibt sie. Einer davon ist der Naturlehrpfad am Floßgraben. Um das im Bergbau nötige Grubenholz zu transportieren, wurde von 1556 bis 1559 wurde der Floßgraben mit einer Länge von Länge 15,3 km angelegt.

Er führt von Albernau über den Stadtteil Auerhammer/Neudörfel, weiter nach Aue bis ins Kurgebiet nach Oberschlema. Genau da wollten wir hin. Der günstigste Einstig für uns ist Aue. Also sind wir zunächst mit der Bahn dahin, nur, um zum Wanderweg am Floßgraben zu kommen, war vor das Vergnügen des Radelns auf ebener Strecke der Schweiß gesetzt. Also begann die Tour zunächst mal mit Rad tragen, nämlich da hoch. Gut, wir hätten die Straße nehmen können, aber das wäre ein Umweg und ebenfalls bergauf.

Die nächste Etappe hieß dann Rad schieben, denn es ging weiter berauf, allerdings nicht mehr über Treppen.
Aber oben angekommen wurden wir dann mit einem herrlichen Ausblick über Aue belohnt.

Nun endlich konnten wir entspannt im Schatten der Bäume entlang des Floßgrabens radeln, ganz ohne Berg.

Nochmal ein Blick zurück und schon bewegen wir uns in Richtung Bad Schlema.

Die Therme brauchen wir heute nicht, denn wir schwitzen wie die bösen Tiere. Die Sonne hat ordentlich Kraft. Wer braucht das Wassertemperaturen von 32 Grad? Das Radonbad macht mir nur im Winter richtig Spaß oder eben bei solchem Schmuddelwetter wie wir es letzte Woche hatten.

Sie hat’s da schon wesentlich besser …

… und sie noch mehr, …

… denn sie hat im Kurpark gleich mehrere Teiche zur Verfügung.

Aber wir sind auch fündig geworen und konnten unsere Füße im Floßgraben, der an dieser Stelle zum Kneippbad wird, kühlen.

Gegen 17.30 Uhr waren wir wieder am Bahnhof in Aue und traten die Rückfahrt an.

Weitere Fotos werde ich in den nächsten Tagen zeigen, ein paar davon sind auch für die laufenden Projekte vorgesehen.
wollte ich gestern nachmittag mit Bärbel. Zunächst hatte keiner so die richtige Idee, bei der Hitze war man irgendwie träge und wollte sich auch nicht über Gebühr bewegen. Schließlich har Bärbel herausgefunden, dass in Schlettau Schlossparkfest ist. Da könnte man ja mal einen kurzen Abstecher machen, ist ja nur ein paar km von hier entfernt.
Die kleine Stadt Schlettau am Flüsschen Zschopau liegt im oberen Erzgebirge sowohl an der Salzstraße als auch an der von Schwarzenberg nach Dresden führenden Silberstraße.
Schon vor 900 bis 1000 Jahren soll an dieser Stelle ein Wegekastell die Salzstarße, eine alte Handelstraße von Halle und Zwickau bis nach Böhmen, geschützt haben. Nach der Besiedelung des oberen Erzgebirges im 13. Jhd. wurde die Herrschaft und Stadt Schlettau gegründet und ein Wohnturm gebaut. Nach dem 14. Jhd. gehörte Schlettau über 100 Jahre lang zu Böhmen und die Schönburger begannen mit dem Bau einer Adelburg. Nachdem 1413 die Zisterzienser-Abtei Grünhain die Herrschaft kaufte, vollendete sie um 1500 den Schlossbau. Danach war es bis ins 18. Jhd. hinein Zentrum kurfürstlich-königlicher Jagden und gehört seit 1930 der Stadt Schlettau. Seit 1964 dinet es als Museum und wurde bis 2006 vollständig restauriert.

Auch dieses Jahr bot das Schlossparkfest wieder allerhand an Kulturellem sowie Spiel und Spaß für Groß und Klein. Auch für das leibliche Wohl war zu recht moderaten Preisen gesorgt.
Eigentlich war uns bei dieser Hitze nicht nach großen Menschenaufläufen und so haben wir dem Sommerkonzert der „Erzgebirgischen Philharmonie Aue” nur aus der Entfernung gelauscht. Um in der prallen Sonne auf den Bänken zu hocken, musste man sich schon mit einem Schirm bewaffnen.

Wir haben es vorgezogen, eine Runde um den Schlossteich zu gehen und die z.T. mehrere hundert Jahre alten Bäume boten uns dabei etwas Schatten. Konnte man doch vom gegenüberliegenden Ufer den Darbietungen auch noch gut folgen.

Nach 2 Stunden hatten wir genug vom Trubel, haben den Heimweg angetreten und unterwegs auf einer Anhöhe nochmal einen Fotostopp eingelegt. Momentan ist es einfach schön, über Felder und Wiesen zu schauen und die vielfalt der Landschaft zu genießen.
Hier zunächst ein Blick zurück.

In entgegengesetzter Richtung sehen wir den Scheibenberg.
Der Ort Scheibenberg liegt im oberen Erzgebirge im Kreis Annaberg an der ersten Ferienstraße Sachsens, der “Silberstraße”. Gegründet wurde sie 1522 von der Herrschaft der Schönburger. Heute zählt sie knapp 3000 Einwohner.
Wie viele Orte in dieser Region ist ihre Entstehnung eng mit dem Silber- und Zinnfunden im Erzgebirge verbunden und man findet auch hier in der näheren Umgebung alte Gruben und Bergwerke.
Wahrzeichen des Ortes ist der Scheibenberg mit seinen sogenannten “Orgelpfeifen”. Diese sind über 40 Meter hohe Basaltsäulen, entstanden aus abgekühlter, erstarrter Lava und in dieser Form einmalig in der Welt. Durch alte Steinbrucharbeiten wurden sie freigelegt und können bereits aus großer Entfernung gut erkannt werden.
Auf dem 807 Meter hohen Plateau des Scheibenberges befindet sich ein Rundweg und ein 29 Meter hoher Aussichtsturm, von dem aus man einen weiten Blick über die Ortschaften und den Erzgebirgskamm hat.
Bedrohlich dunkle Wolken deuten auf Regenfälle hin. Diese kamen allerdings erst am späten Abend. So eine Abkühlung tut schon mal gut. Auch jetzt regnet es noch bei 15 Grad, aber so ein Durchatmen ist ein Labsal, bevor es wieder warm wird.
liegt hinter mir.
Gefeiert wurde gestern der 80. Geburtstag der Mutter meiner Freundin. Während meiner Studienzeit habe ich viele WoE bei ihr verbracht, war quasi wie daheim dort. Umgekehrt war meine Freundin oft hier, ist mit uns in den Urlaub gefahren und auch mit der Mutter haben wir viel unternommen. Ich habe mich über ihre Einladung sehr gefreut und sie natürlich auch, dass ich kam.
In einer netten Gasttätte, inmitten von Feldern am Waldrand gelegen trafen wir uns alle.

Heiß war, es, so dass wir nach dem Kaffetrinken einen kleinen Spaziergang unternahmen und auch da immer wieder den Schatten der Bäume suchten.

Eine große Fläche war abgeholzt, nur einzelne Kiefern reckten ihre Kronen in den Himmel. Zunächst dachte ich, es sieht eher nach Windbruch aus, war es aber nicht.
Habe erst auf dem Monitor gesehen, dass mir da oben eine Libelle ins Bild geflogen ist.

Bis zum leckeren Abendessen hockten wir dann unter riesigen Kastanien im Biergarten des Lokals. Dort waren die Tmperaturen etwas erträglicher und ab und zu wehte sogar mal ein kleines Lüftchen.
Auch nach dem Essen gings wieder raus. Als wir durch die Bäume die Abendsonne schimmern sahen, mussten wir erst mal raus an den Feldrand und den Sonnenuntergang anschauen. Schließlich habe ich dieses Jahr noch nicht einen einzigen eingefangen.
Klickt ihn euch groß, so wie das andere Panoramabild auch.
Erst als es schon völlig dunkel war, haben wir das gastliche Haus verlassen. Stunden hätte man noch hier hocken können.

Danach konnte ich wegen der Hitze erst mal nicht so recht schlafen, hab noch bissl gelesen und irgendwann Regen gehört. Nochmal auf dem Balkon frische Luft geschnappt, dann gings. Und heute morgen war von Regen nichts mehr zu sehen und man konnte vom Balkon eine herrliche Aussicht über die Dächer der Stadt genießen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück habe ich schließlich wieder den Heimweg angetreten. Aber da wir beide frei haben, wollen wir uns nächste Woche nochmal zusammen einen schönen Tag machen. ich freu mich schon drauf.
Nachdem wir uns die Sandfiguren angeschaut hatten, wurde das Wetter merklich besser und so entschlossen wir uns noch zu einem Abstecher zur Talsperre Rauschenbach.
Sie wurde von 1960 bis 1968 an der deutsch-tschechischen Grenze erbaut und staut das Wasser der Flöha.
Diese Talsperre dient dem Hochwasserschutz, der Trink- und Brauchwasserbereitstellung sowie der Niedrigwasseraufhöhung.
Gehen wir über die 40,34 m über dem Gelände gelegene, 346 m lange und 6,30 m breite Krone und blicken zum einen auf die Talsperre, zum anderen ins Land.
Wir haben Hinweisschilder geleden, dass es in 2,5 km Entfernung ein Flugzeugmuseum und eine Gaststätte geben soll. Wäre interessant, sich die IL 62 der Interflug, ein Kampfflugzeug sowie einen Hubschrauber der Aerophlot anzusehen und der Magen meldet auch langsam seine Rechte ein. Also geht’s weiter durch Felder und Wiesen.
Auf dem Rückweg haben wir Ausblick zur tschechischen Grenze und genießen nochmals den Blick auf die Talsperre. Alles in allem hat sich diese kurze Wanderung doch noch gelohnt. So fühlt sich Sommer an.
Diese zu besichtigen, war ja der eigentlich Zweck unserer Ausfahrt und ich weiß, dass auch einige von euch schon darauf warten.

Gleich am Eingang wird man mit der ersten Figur willkommen geheißen.

An der Rezeption finden wir die nächste.

Die anderen 5 sind in einem runden Zelt auf dem Hotelgelände zu finden. Gut für den Schutz vor Regen und Wind, schlecht fürs Fotografieren wegen der Licht- und Platzverhältnisse.
Platz 1 belegte die Skulptur “Wüstentraum” von Zamir Yushav und Marina Wagner.

Platz 2 “Weggefährten” von Bärbel Niesner.

Platz 3 “Gecko” von Ralph Siebenborn und Hanna Siebenborn.

Ohne Plazierung, aber deswegen nicht weniger schön sind “Wüstenschiff” von Matthias Meißner und Brigitte Schalk …

… und die “Shinx” von Lutz und Annett Punte.

Und wenn ihr jetzt noch Lust habt, könnt ihr euch mit einem Klick noch ein paar Detailaufnahmen anschauen.
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