Kategorie: Allgemein
gibt es hier in Hülle und Fülle. Besonders die Meisen turnen durch alle Bäume hier im Garten und auch am angrenzenden Bahndamm. Man hört sie schon an ihren Piepsestimmchen. Sie haben den Stimmbruch noch nicht hinter sich. Den Kernbeißer hatte ich auf die Entfernung erst nicht erkannt, da er mir einfach zu klein erschien. Das wusste er wahrscheinlich auch, denn er saß eine geschlagene halbe Stunde an Frau Nachbarins Futterhaus und fraß unaufhörlich. Nicht mal von meiner Kamera ließ er sich stören. Er wollte halt auch so groß wie seine Artgenossen werden. Schließlich gesellte sich noch ein junger Buchfink dazu und zwischendurch immer wieder jede Menge Meisen.





Die Fotolust kommt langsam wieder, obwohl ich mit einigen Dingen noch Schwierigkeiten habe. Z.B. fällt es mir schwer, beim Zoomen und bei der Makrofunktion die Kamera linkshändig ruhig zu halten, um ein scharfes Bild zu bekommen. Aber auch da habe ich inzwischen einen Trick gefunden, dass es besser geht: Kamera umhängen und Gurt straffen. Da lob’ ich mir die digitale Fotografie. Unter 20 Bildern von einem Motiv finde ich meist etwas Brauchbares, der Rest wird gelöscht.
Gestern nun sind wir gegen Abend losgezogen. Ich wollte Getreidefelder haben, bevor sie alle abgeerntet sind. Und so war es auch. Ein paar Gerstefelder haben wir noch gefunden.
Meine Spiegelreflex vermisse ich schon, da kannte ich mich mit der Einstellerei aus. Mit der Kleinen bin ich nun dabei, mich ebenfalls reinzufuchsen. Ich habe ja Zeit zum probieren. Eigentlich kann sie ja viel, nur gewusst wie. Lediglich die Freistellung des Hintergrundes ging mit der Spiegelreflex wesentlich besser.
Nun gut, ich habe gestern bissl mit der Belichtung gespielt und Gräser und Kräuter unterschiedlich aufgenommen. Einmal normal und zum Anderen gegen den Himmel bzw. im Gegenlicht. Diese finde ich meist etwas besser. Aber ich liebe ja Gegenlichtaufnahmen. Unter euch gibt es sicher Einige, die das anders sehen. Das sind eben persönliche Meinungen und Vorlieben. Ihr könnt ja mal vergleichen.
Steigen wir durch den grünen Tunnel ein in die Natur. Einmal die Betonung des Hintergrundes und einmal die Büsche. Hier konnte ich mich nicht so richtig entscheiden.

Und nun unterschiedliche Blickwinkel und Belichtungen.





Mehr vom ausflug gibt es morgen. Auf alle Fälle bin ich froh, dass so langsam die Lust am Fotografieren und Bloggen wieder kommt.
Irgenwie war der Tag heute weder Fisch noch Fleisch, eher planlos.
Ich hatte Lust, irgendwohin zu fahren (lassen) zum Fotografieren. Für eine längere Strecke war es schon zu spät, dafür hätte ich mich früher aus dem Bett schälen müssen. In der Nähe fiel mir nix ein, also daheim bleiben. So ein bis 2 kg, meinetwegen auch 3 könnte ich gebrauchen. Aber Hunger und Appetit fehlen nach wie vor. Obst und Gemüse könnte ich ständig essen, aber das bringt kaum Pfunde. Süßes nd auch Kuchen geht gar nicht, schmeckt alles komisch. Also dachte ich über eine richtige Kalorienbombe nach. Des Rätsels Lösung: Maskarpone. Das hat ja sowas von Kalorien und Fett, boah. Im Garten gab’s noch paar wilde Himbeeren. Dazu dann noch Milch und Zucker, lecker. Nur viel geht davon nicht.
Also nix wie raus. Kamera mitgenommen, denn der Schmetterlingsflieder blüht. Der Gedanke war gut, denn jede Menge Flattermänner hatten sich niedergelassen. Nur mit der Ausführung war’ Essig, es stürmte. Von den elfundneunzig Fotos waren 3 einigermaßen brauchbar, ein Pfauenauge, ein Admiral und ein Kleiner Fuchs, der Rest verwaschen und unscharf.


Dann habe ich die Dahlien von einer dicken Schnecke befreit. Dieser konnte wenigstens der Sturm nix antun und weggerannt ist sie auch nicht. Wanze und Spinne hatten sich ein geschütztes Eckchen gesucht.


Vielleicht wird es ja morgen besser.
Die Idee zu “oben” hatte ich sofort, nur wieder das Problem, dass ich schon einmal Bilder davon gezeigt hatte. Das ist aber inzwischen 9 Jahre her und nur eine Hand voller Leser werden sich evtl. daran erinnern. Nur bei Elke bin ich mir sicher. Außerdem habe ich mich bemüht, nicht unbedingt dieselben Bilder zu nehmen.
Nun habe ich aber immer noch nicht ausgespuckt, wo es hin geht.
Wir begeben uns dahin, wo es nirgendwo in Deutschland noch weiter nach oben geht, auf die Zugspitze. Und wir haben Glück, goldener Oktober und Kaiserwetter.
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Aufwärts geht es mit der Seilbahn und schon da hat man eine tolle Aussicht und kann die schroffen Felsen ganz aus der Nähe sehen.
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Wir sind oben angekommen und solange ich mich in der Bahn befinde oder ein Geländer habe, habe ich auch kaum Probleme mit der Höhenangst. Nur frei stehen und runterschauen geht nicht.
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Viele andere hatten die gleiche Idee wie wir. Bei dem Wetter kein Wunder.
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Außerdem ist die österreichische Seite geschlossen, sodass sich alles hier konzentriert.
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So richtig ganz oben ist man ja erst hier. Obwohl ich zu dieser Zeit noch gut zu Fuß und zu Arm war, habe ich mich das aber dann doch nicht getraut. So ein seil ist ja kein Geländer.
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Ständig liefern sich die Zugspitzdohlen Luftkämpfe.
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Erst mal eine Orientierung verschaffen. Ich fotografiere ständig irgendwelche Schilder oder Tafeln, damit ich daheim auch alles nachvollziehen kann.
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Auf der entgegengesetzten Seite kann man auf den Gletscher, bzw. das was davon noch übrig ist, schauen. Inzwischen wird er ja die Sommermonate über abgedeckt, um ihn zu erhalten. Auf alle Fälle wollen wir da noch runter und auf 2600 m Höhe kann man durchaus noch von “oben” sprechen.
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Auch hier am Gletscher sind Wanderer unterwegs.
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Ein Blick zum Gipfel und für uns wird es Zeit, wieder nach oben zu fahren.
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Beim Blick in’s Tal sieht man schon, dass da zwischen den Bergen etwas heran kriecht.
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Nach unten fahren wir mit der Zugspitzbahn und haben Sicherheit. Wir sehen hier kurz vor dem Tunnel das letzte Mal Sonne.
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Talstation und wir stehen in der “Suppe”. Da haben wir richtig Glück gehabt, dass wir uns den Eibsee vorher angeschaut haben.
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Es hat gestern ganz schön gehaust im Erzgebirge. Sturm, Gewitter, Starkregen. Hier in Schwarzenberg sind wir mal wieder glipflich weggekommen. Aber 10 km weiter in Aue war der Teufel los. Guggst du hier.
Nun hat sich’s ganz schön abgekühlt. Bei 22 Grad friert man ja fast. Richtig angenehm ist es draußen.
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