Kategorie: Allgemein
werde ich hibbelisch, denn im Garten und im Nussbaum ist allerhand los. Nur kann ich das momentan selbst noch nicht sehen geschweige denn fotografieren. Das Bein tut zwar nicht mehr weh, aber die Naht zwiebelt noch bissl beim Stehen und Laufen. Da ist noch nix mit Treppensteigen. Also habe ich heute mal fotografieren lassen.



Ich hätte mal wieder Schwierigkeiten mit dem Port. Mein Körper mag die wahrscheinlich nicht. Da ich ihn ja jetzt eigentlich nicht mehr brauche, wurde vor geraumer Zeit die Portabel gezogen. Kurz darauf fing es an, dass Eiter herausgefunden. Das würde zwar mit der Zeit weniger, aber es kamen Schmerzen im Bein dazu, da wo das Ding am Muskel angenäht war. Der Dok meinte, das Ding muss raus. Heute war es nun soweit. Mit dem Krankenwagen ging es in die Praxis. Nachdem die alte Narbe geöffnet war, kam nicht wie vermutet Eiter. Der Portschlauch war in den Muskel eingelassen, dieser war entzündet und hart wie ein Brett. War ziemlich schwierig, den Schlauch herauszubekommen und auch nicht ganz Schmerzgrenze. Dann mussten noch 50 cm Schlauch aus der Ader gezogen werden. Aber da habe ich nix gemerkt. Es musste Stück für Stück ganz langsam geschehen, denn der Schlauch durfte nicht reißen. Zum Glück ging alles gut. Hier habe ich nun das Ding, ganz unschuldig sauber eingeschweißt.

Nachdem der Unhold raus war, waren sofort die Schmerzen im Bein weg, nur die Einstichstellen tun jetzt noch weh. Aber morgen sieht das sicher schon anders aus und ich kann bald wieder laufen.
Bis dahin bin ich aber gut beschäftigt, denn als ich heim kam, war im Briefkasten ein dicker Brief einer supernetten Bloggerin. Vielen lieben Dank dafür.

Beim Dok überreichte mir die Schwester ein Päckchen, das eine liebe Mitleidende, mit der ich immer gemeinsam im Infusionszimmer saß, für mich hinterließ. Auch dafür dickes Danke, liebe Heidi.

Ich habe sie schon an und sie passen gut.
Schnee sollte es heute geben. Bis jetzt ist nix passiert. Ich muss das auch nicht mehr haben. Hauptsache Frau Holle legt nicht noch eine Nachtschicht ein.
Das Jungenkind hat seit langem mal ein Wochenende frei und das genutzt, um mit 3 Freunden einen Kumpel in Hamburg zu besuchen. Es war für ihn das erste Mal und er hat mir vom abendlichen Ausflug gleich ein paar Fotos geschickt.

Nach dem, was per Handy so rüber kam, muss es super gewesen sein. Nun sind sie uf der Heimfahrt. Mal schauen, was er zu erzählen hat.
meint Bärbel. Mal reiße ich mir den Schlauch aus dem Rücken, dann ist er verstopft, weil Eiter läuft. Das ist zum Glück überstanden. Alles wieder i.O.
Aber es soll ja nicht langweilig werden, deshalb hatte ich nun 2 Tage anderen Spaß. Ich nehme ja ziemlich starkes Schmerzpflaster. Dieses schränkt die Darmtätigkeit ein und damit das Geschäft flutscht, gibt es Mittelchen dazu. Am Donnerstag hatte ich Bauchschmerzen, so richtig krampfartig, aber nix ging. Also habe ich mir ein paar Tropfen reingepfiffen, die nach ein paar Stunden endlich wirkten. Die Folge war der entgegengesetzte Effekt. Ist ja ansich kein Problem. Aber ich war kurze Zeit allein daheim und ich komme nicht allein aus dem Bett. Zur Verhinderung von Druckstellen habe ich eine Wechseldruckmatratze. Ist wie eine besonders dicke Art Luftmatratze mit mehreren Kammern, die immer unterschiedlich gefüllt werden. Also kein fester Untergrund und ich komme da schlecht raus. Blut und Wasser habe ich geschwitzt, bis Mann wieder daheim war. Das möchte ich nicht gleich wieder haben. Aber nun ist alles wieder ok. Mal schauen, was die nächste Einlage ist.
Es gibt aber auch erfreuliche Abwechslungen. Donnerstag haben mich wieder 2 Arbeitskolleginnen besucht. Knapp 2 Stunden haben wir beim Kaffee zusammen gehockt und Gott und die Welt beschnarcht. Einen schönen Tulpenstrauß haben sie mitgebracht und meine Schokivorräte aufgefüllt.

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