Kategorie: Allgemein
bekam ich heute wieder mal von 2 Kolleginnen. Die Ferien sind vorbei und so haben sie sich auf den Weg zu mir gemacht. Es gab tolle Leckereien für mich, selbst gemachte Marmelade und Apfelmus, außerdem brachten sie noch Klassenfotos mit den Unterschriften der Schüler mit. Dabei sollen sie doch gar nicht immer so viel mitbringen, ich freue mich ja schon über den Besuch selbst. Gefreut habe ich mich trotzdem. Eigentlich wollte ich ja diesmal aufstehen, aber die 2 Stunden Physio vorher und Schmerzen haben mich davon abgehalten. Dennoch hatten wir eine schöne Zeit bei frischem Pflaumenkuchen und Kaffee.
Ich nehme halt wieder zusätzlich Schmerztabletten, dann geht es recht gut. Eigentlich dachte ich, davon wieder wegzukommen, aber wahrscheinlich geht es doch nicht ohne auf längere Zeit.
Heute abend gab es Spaghetti mit einer ganz leckeren, selbstgemachten Tomatensoße. Unser Kochen auf Zuruf klappt prima. Mann kocht und ich gebe die Anweisungen dazu bei Gerichten, die so noch nicht gekocht hat. Bis jetzt hat alles gut geschmeckt. Dabei habe ich immer selbst gern gekocht.
ging unsere Sonntagstour. So richtig leicht gefallen ist mir der Aufbruch am Nachmittag diesmal nicht. Zeigten doch die Mittelchen gegen die Darmtätigkeit ihre Wirkung und kehrten die Beschwerden in’s Gegenteil um, auch war ich durch die ganze Aktion ziemlich kaputt. Aber ich musste und wollte an diesem herrlichen Sommertag mal raus. So ging es mit Katja zum Geocachen. Sie hatte bereits einige Ziele gespeichert.
Den ersten Fund machten wir an einer wunderschönen Aussichtsstelle auf der Bergkuppe zwischen Bernsbach und Grünhain.

Nun steht auch das “Team Blechi” im Logbuch.

Ein Stück weiter waren auch noch einige versteckt, aber für mich nicht begehbar. So zogen wir weiter nach Elterlichen. An der Kirche fand ich schnell den nächsten Cache.

Der nächste nannte sich Troddel, was nichts mit einem Trottel zu tun hat. Obwohl wir direkt an der richtigen Stelle standen, hatte Katja doch etwas Mühe, ihn zu finden. Ich bin dieses Mal nicht mit ausgestiegen, mein Bauch rumorte und ich wollte kein Risiko eingehen. Aber ich habe aus dem Auto heraus den Fernblick zum Pöhlberg und dem Scheibenberg genossen.

Als Letztes stand der Popel auf unserer Liste und ich wusste sofort wo das ist.
Schließlich war ich mit Bärbel erst letztes Jahr im Mai hier zum Rasten.

Gestern blieb uns nichts weiter übrig, als nur eine Weile auf der Bank zu verweilen und danach unverrichteter Dinge abzuziehen, denn der Cache war nicht mehr da wo er sein sollte.

Das Nasenloch war leer, was uns ein vorbeifahrenden Radfahrer bestätigte.

Für mich würde es auch Zeit, heim zu kommen. Ich war ziemlich geschafft, die zusätzliche Schmerztablette verlor auch ihre Wirkung.
Ich war froh, ohne Dilemma gerade noch rechtzeitig daheim angekommen zu sein und mein Bett wieder zu haben, obwohl ich schon bald nicht mehr weiß wie ich liegen soll. Zusätzlich habe ich noch eine wund gelegene Stelle am Heck. Alles Mist das. Aber auch das wird wieder.
Seit heute habe ich nun nicht mehr eine, sondern 2 Stunden Lymphdrainage, weil auch der linke Arm etwas dick geworden ist und ebenfalls das linke Bein. Da müssen wir dran bleiben, damit es sich nicht verschlimmert.
Vorhin habe ich mir von Bärbel noch schnell ein Spritzl geben lassen, damit ich vom Tablettenkonsum der letzten Tage wieder herunter komme.
war das gestern.
Bevor wir in’s Krankenhaus fuhren habe ich mir eine LMA-Tablette einverleibt. Sie hat mich tatsächlich auch etwas heruntergefahren. Bei Ankunft war das Wartezimmer leer, also wurde gleich die Schmerztablette genommen, sie wirkt gleich, hält allerdings nur eine Stunde vor. Ich wartete und wartete und wartete … eine anderthalbe Stunde lang. Es tat sich nichts, außer dass man ein Bett mit Krankenhauspatienten nach dem anderen hineinschob. Nun fragte ich mal nach, wann es denn los geht. Der Doktor ist nicht da, sie wollten ihn rufen. Immerhin bin ich jetzt schon bis vors Behandlungszimmer vorgedrungen. Der Dok kam und wieder ein Bett mit einem Patienten. Da meinte ein Pfleger “und jetzt sind Sie dran, Her ***.”
Da war die Wirkung der LMA wie weggeblasen. “Nein, jetzt bin ich dran.” Da meinte der Pfleger, hier gehe es schließlich gerecht zu. Ich war auf 180. Ich könnte schon warten, aber mein Arm macht das Sitzen im Rolli ohne Schmerzmittel nicht mit und wenn ich schon selbst welche mitbringen muss, kann ich mir nicht stündlich eine Dröge einwerfen. Der Dok holte mich rein, erledigte den PCN-Wechsel schnell und schmerzarm. Geht doch.
Auf der Heimfahrt hielten wir noch am Blumenbeet.

Geschnitten haben wir für 3 Personen jeweils Sonnenblumen und Gladiolen, bezahlt und nix wie heim, denn bald kommt die Physiotherapeutin. .

Wir waren gerade rein, da klingelte es und der Badewannenlift wurde geliefert. Baden geht ja nicht mehr, aber endlich duschen können, fein. Ich habe ja keine Dusche extra, daher brauche ich den Lift, weil ich in die Wanne nicht reinkommen. Muss nur noch Duschpflaster besorgen lassen.

Nun war alles erledigt und endlich konnten die Blumen in’s Wasser.

Man hatte für den Nachmittag wieder einen Regentropfen und einen Blitz auf die Wetterkarte gepappt. Also sind wir noch vor dem Mittagessen in Richtung Aue aufgebrochen.
Die Kinder sind schon seit einiger Zeit dem Geocaching verfallen und haben in der Nähe des Zoos 2 Caches ausbaldowert. Kurz vor Aue haben wir ein Sonnenblumenfeld zum Selberpflücken gesehen. Da wollten wir auf dem Heimweg halten.
Nun wurde der Plan geschmiedet: Erst Zoo, dann Caches und zum Schluss Sonnenblumenfeld.
Im Zoo habe ich mit Jannis um die Wette fotografiert und ich gestehe neidlos, dass er die besseren Bilder hat. Durch den Rolli bin ich da schon arg eingeschränkt, weil ich nicht weit genug an die Gitter komme, um diese auszublenden. Jannis’ Fotos werde ich in einem getrennten Beitrag demnächst zeigen.
Hier haben wir uns an den Südlichen Zwermangusten gar nicht sattsehen können. Sie sind zu drollig.

Alle Tiere konnten wir gar nicht sehen, sie hielten nicht wie der Weißstorch und der Pfau im Gras ihre Mittagspause, sondern hatten sich in ihre Behausungen zurückgezogen.

Spaß hatten wir bei den Weißbüschelaffen. Sie waren derart an der Kamera von Jannis interessiert, dass sie teilweise bis zu 5 Stück übereinander hockten, um nach dem Fotoapparat zu greifen. Da musste man schon aufpassen, dass sie mit ihren scharfen Krallen nicht aufs Objektiv kommen.

Katja konnte nebenbei noch ein paar Pokemons fangen. Das muss sie auch haben, allerdings nicht so verrückt wie man es jetzt immer sieht.
Zum Schluss ließ ich mir noch eine Portion Pommes schmecken. Am Himmel zeigten sich schwarze Wolken und aus der Ferne hörten wir Donnergrollen. Also hieß es, schnell nach den Geocachings suchen, um noch trocken heimzukommen.
Irgendwie hat dort das GPS gesponnen und uns nicht unseren richtigen Standort angezeigt. Also vertagten wir die Sache und fuhren enttäuscht gen Heimat und … Vorbei am Sonnenblumenfeld. Bei der nächsten Gelegenheit hat Katja gewendet und wir kamen doch noch zu unseren Blumen.

Es war immer noch trocken, GPS funktionierte auch wieder, also retoure. Beim ersten Cache stand als Hinweis “unter dem Holz”, also habe ich Jannis mal da hoch geschickt und er würde fündig.

Es war zum Thema Backen und so hat Katja ein Backrezept rein getan und ich stehe jetzt im Logbuch.

Beim Zweiten war der Hinweis “magnetisch”, auch da könnte ich die Richtung angeben und wir haben uns als “Team Blechi” eingetragen.

Wir saßen gerade im Auto, da kamen die ersten Tropfen. Also perfektes Timing und wieder ein wunderschöner Tag, den ich Dank Schmerztabletten gut überstanden habe.
Wenn ich könnte wie ich will, wäre ich für das Geocaching auch zu haben. Die Pokemons dagegen gehen mir am Allerwertesten vorbei.
Wenn ich nicht male, dann wird gepuzzelt. Das habe ich früher schon gern gemacht und den Wohnzimmertisch tagelang belegt. Heute mache ich das ganz bequem am Wischbrettl und muss danach nicht aufräumen. Je mehr Teile ich nehme und je schwieriger es ist, umso mehr Spaß macht es. Da habe ich Geduld bis zum Abwinken.

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