Kategorie: Allgemein
haben wir die Ausstellung verlassen und wollten noch ein paar Geocaches in Aue suchen, von denen es dort eine ganze Anzahl gibt. Es war immer noch heiß und wir entschieden uns für den Mulderadweg. Der lag um diese Zeit größtenteils im Schatten.

Kurz davor fand Jannis bereits den ersten.

Wir sind dann ein Stück mit dem Navi weitergelaufen. Bei der Meldung Ankunft am Ziel rechts war da nix als Gras. Ein Hinweis auf ein Haus hatten wir und tatsächlich fanden wir das Teil in einem Schneckenhaus im Gras. Schade, dass es schon stark ramponiert war. Muss wohl mal erneuert werden.

Die Mulde hat derzeit recht wenig Wasser, die großen Steine lagen frei. Das Gefälle ist hier ziemlich groß wie man an der Strömungsgeschwindigkeit sehen kann.

Da unten am Ufer steckt irgendwo zwischen den Steinen ein Cache. Für mich ist hier Ende Gelände.

Jannis und Katja suchten eine Weile, fanden aber nix. Ich wartete inzwischen bei den Unmengen von Springkraut neben dem Rädweg und Jannis hatte seine Freude an den springenden Samen.

Die Suche war vergebens und so zogen wir heimwärts. Der Handyakku war inzwischen auch leer.
Hier musste nochmal Halt gemacht werden wegen eines kühlen Getränks.

Heute abend startet es und keine Feier ohne Meier Blechi. Meine Lieben machen mir den abendlichen Ausgang möglich, Bärbel hat mir vorhin noch die Haare geschnitten, damit ich nicht aussehe wie ein Straßenfeger, Mann wird mich gleich anhosen und zum Schrägaufzug fahren. Dort treffen wir uns alle und peilen den Schlossblick an. Dort gibt’s gute Mucke, lecker Futter und ein gutes Schlückchen. Mal schauen, wie lange ich durchhalte. Habe schon Vorrat geschlafen und freue mich schon bis ins Knie.
wie gestern habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
Geocachen war wieder auf dem Plan. Das Wetter war wie für mich gemacht, knapp über 20 Grad und überwiegend Sonnenschein.
Nachdem mich Bärbel medizinisch versorgt und angezogen hatte, packte Katja mich und den Rolli so gegen 15.30 Uhr ins Auto und ab ging die Post.
Das erste Ziel war gleich der Nachbarort Grünstädtel.
Schnell ins Cachemobil und los.

Den ersten Cache fanden wir hier recht schnell.

Der nächste war ganz in der Nähe versteckt, Katja hat zum Glück genug Mumm in den Knochen, um mich den Berg hochzukarren.

Allerdings war dann Ende Gelände, nicht mehr rollstuhltauglich und so ging es retoure zum Auto. Bergab hab ich immer so bissl Bauchgrummeln.

Unser nächstes Ziel war Scheibenberg. Am Bahnhof soll ein weiterer Cache versteckt sein.

Während ich von meinem Cachemobil aus mögliche Verstecke suchte, graste Katja den Raum neben dem Bahnsteig ab und wurde recht schnell fündig.

Im Vorbeifahren hatten wir gesehen, dass im Ort ein Fest war. Warum sich nicht mal ein Weilchen dazusetzen und schauen. Wir haben uns ein kleines Zielwässerchen gekauft und der Musik gelauscht. Nebenbei haben wir auf dem Handy noch einen weiteren Cache ganz in der Nähe entdeckt.

Dazu müssten wir raus aus dem Ort begann. Dort gibt es einen Cache namens Tränke.
Hier oben begegneten uns viele Radfahrer, war ja auch prima Radelwetter.

Hübsche Bänke gab es hier oben, die zum Verweilen einladen.

Bald haben wir am Wegrand die steinerne Tränke gefunden und dahinter auch den Cache.

Herrlich ist es hier oben in der Abendsonne. Man hat einen wunderbaren Blick auf die Erzgebirgsgipfel bis hin zum Fichtelberg.


Nun müssen wir aber heimwärts, die Sonne steht schon sehr tief. In Raschau haben wir eine Baustelle, dort ist noch ein Cache. Den holen wir uns noch. Ich bleibe gleich im Auto sitzen, während Katja noch schnell in die Baustelle flitzt.

Als wir daheim ankamen war es bereits nach 20 Uhr und ich hatte noch keinerlei Ermüdungserscheinungen oder Schmerzen. Auch habe ich unterwegs kein Schmerzmittel gebraucht, quasi fit wie ein Turnschuh.
Als ich wieder in meinem Bett lag, wollte ich eigentlich noch die Fotos bearbeiten. Nur bin ich dann eingeschlafen noch bevor die Bilder von der Karte übertragen waren. Auch den Rest von meinem Zielwässerchen, das ich nicht ausgetrunken hatte, habe ich nicht mehr geschafft. So tief und fest habe ich lange nicht geschlafen. Ich fühle mich einfach gut und freue mich schon aufs nächste Cachen. Man kommt einfach mal an Orte, an die man vielleicht normalerweise nie gekommen wäre und erfährt viel Interessantes über die Ziele und Umgebung.
Ich habe hier neben meinem Bett eine Steckdosenleiste. Daran hängen Ladekabel für Tablet und Handy, die Leselampe, das Bett, die Wechseldruckmatratze und das Lymphdrainagengerät.
Als ich heute morgen die Lampe anschalten wolle, blieb es finster. Logische Vermutung: Glühlampe im Eimer. Aber nix da, auch die neue wollte nicht. Da bemerkten wir, dass der Schalter der Leiste auch finster war. Gut, dass es davon hier Ersatz gibt. Glück gehabt, dass die Luft der Matratze gehalten hat. Spätestens wenn ich auf dem Lattenrost gelegen hätte, wäre ich munter geworden.
Heute morgen flatterten mir von meiner Physiotherapeutin, die etwas höher wohnt als ich, per WhatsApp 2 Bilder aufs Handy.

Ich habe mir gleich die Decke bis ans Kinn gezogen und weiter geschlafen. Bei uns waren auch nur 6 Grad.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
 
