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Kategorie: Ausflüge

Da Bärbel ausnahmsweise mal bei schönem Wetter frei hat, haben wir uns gleich morgens entschlossen, uns aufs Radl zu schwingen.
Da es sehr heiß werden sollte, entschlossen wir uns für eine Tour durch den Wald und dort haben wir uns auch gleich ein lauschiges Plätzchen am Bach gesucht und gefrühstückt.

Ein Stückchen mussten wir bergauf über Wurzeln schieben, aber bald waren wir an der Köhlerhütte Fürstenbrunn. Da machten wir die nächste Rast am Obelisk zum Gedenken an den Sächsischen Prinzenraub von 1455.

Von da an konnten wir ein größeres Stück bergab radeln, Fahrtwind und Schatten taten gut.
Unten angekommen finden wir gleich neben der Hauptstraße am Ortseingang von Waschleithe die Ruine der St.-Oswalds-Kirche, die im Volksmund Dudelskirche genannt wird.
1514 (andere Quellen sprechen von 1515) sollen der Grünhainer Abt Gregorius Küttner und der Annaberger Bürgermeister Wolfgang Messerschmidt den Grundstein für den Bau gelegt haben. Es ist nicht erwiesen, ob sie jemals fertig gebaut und als Kapelle genutzt wurde. Seit 1536 und der Auflösung des Klosters Grünhain befand sich die Kirche im Verfall.
Einer Sage zufolge soll der reiche Hammer- und Bergherr Caspar Klinger die Kirche als Sühne für den Mord am Elterleiner Bergherrn Wolf Götterer gebaut haben und am Tag der Weihe von einem Blitz, der das Gebäude traf, erschlagen worden sein.
Im Februar 2008 wurde ein durch den Scheibenberger Künstler Peter Rehr geschaffenes hölzernes Sühnekreuz vor der Dudelskirche errichtet.
Quelle: Wikipedia

Weiter gehts auf einer schönen, wenig befahrenen und asphaltierten Straße, vorbei an Feldern und Wiesen. Die Landwirte sind kräftig dabei, diese zu mähen.

Und schon sind wir an Bärbels Arbeitstätte, dem Alterswohnsitz “Gut Förstel”. Dort suchen wir uns ein schattiges Plätzchen unter Bäumen und essen und trinken etwas.

Dort gibt es einen schönen Park mir einem Teich und uralten Bäumen.

Heimwärts wählen wir einen anderen Weg. Er führt ebenfalls durch den Wald, aber wir müssen ein großes Stück bergauf schieben. Aber das ist hier nunmal so und vor den Genuss hat man bekanntlich den Schweiß gesetzt und der lief in Strömen. Deshalb war es wohl mehr eine Rad wanderung, als nur eine einfache Radtour.

Und der Genuss war dann die Aussicht oben auf dem Berg, als wir aus dem Wald heraus kamen. Sehen könnt ihr das im Panoramabild im vorhergehenden Beitrag.
Von da an ging es nur gergab und auf halber Höhe habe ich nochmals ein Panorama für euch eingefangen. Ihr könnts wie immer vergrößern.

Nach dem Mittag waren wir wieder daheim, durchgeschwitzt und platt wie die Flundern. Dann nur noch Dusche und ausruhen und dann noch zur Physio.

Nicht dass ihr jetzt denkt, wir sind hier die Supersportler. Große Teile der Strecken schieben wir, richtige Radsportler fahren die noch lässig. Aber wir wollen ja keine Bergwertung gewinnen. Wir machen hier schön den Altweibertrott, immer mit der Ruhe und nicht überanstrengen, und sind auch immer mehrer Stunden unterwegs, weil wir auch viele Pausen und Fotostopps brauchen.
Da beneide ich schon oft die Flachlandtiroler ob ihrer ebenen Radwege.

blechi-b am Montag, 30. Mai 2011, 21:36 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 6 Kommentare

sind wir heute geradelt und haben Natur pur genossen.
Gut gerüstet mit reichlich Getränken, Erdbeeren mit Milch, Äpfel, Keksen und ein paar Broten sind wir noch am Vormittag gestartet. Wir wollten den Radweg nach Aue entlang des Schwarzwassers testen. Das sind ca. 10 km, also gut machbar. Die erste Hälfte des Weges sind wir bereits mehrmals gefahren, sie ist auch nur mit wenigen Steigungen, schieben muss man da nicht.
Hier oben gegenüber des Teufelssteins …

… finden wir ein schönes Plätzchen zum Rasten und der erste Teil des Proviants wird angeknabbert.

Nun geht es ein ganzes Stück bergab in den nächsten Ort, an dem wir schon fast die Hälfte des Weges geschafft haben.
Danach müssen wir ein Stückchen bergauf schieben und werden mit einem herrlichen Ausblick auf das Schwarzwassertal belohnt.

Hier finden wir auch ein schattiges Plätzchen für den nächsten Stopp und der Rucksack wird langsam leichter.

Nach einer weiteren Bergabfahrt ist es zunächst mal vorbei mit Schatten und wir müssen wieder etwas trinken. Die Kids nutzen die Rast an dieser zum Hochwasserschutz angelegten begrünten Steinbuhne zum Planschen. Sie meinten, wir müssen hier eh halten, weil die Oma ja fotografieren muss. Wie gut sie mich kennen.

Eine Weile geht es eben hin …

… und schnell haben wir unser Ziel erreicht. An diesem Wehr endet der Weg.

Und nun beginnt das eigentliche Abenteuer. Wollen wir den gleichen Weg zurück, oder etwas neues, die andere Seite des Schwarzwassers. Klar wollen wir. Allerdings kennen wir den Weg nicht.
Zunächst kommen wir an diesem Steinbruch vorbei, den wir immer von der Straße aus gesehen haben.

Irgendwann sieht es aus, als wäre der Weg zu Ende. Doch nein, wir kraxeln da hoch …

… und können wieder eben entlang des Flusses fahren.

Nur ist dies kein Radweg, sondern eher zum Wandern gedacht. Macht nix, noch sind keine Steigungen weiter, aber trotzdem müssen wir hin und wider schieben, weil der Untergrund zu steinig ist. Dafür werden wir aber mit einer herrlich unberührten Natur belohnt.

Sehr willkommen zur Abkühlung ist das Wasser, das da vom Berg kommt. Es ist inzwischen richtig heiß geworden.

Irgendwann geht es bergaus in den Wald hinein, wir müssen schieben, der Weg gabelt sich und wir erwischen zum Glück den richtigen. Nach einer Talfahrt sind wir fast wieder daheim und machen noch kurz auf dem Spielplatz am Fluss halt.

blechi-b am Sonntag, 29. Mai 2011, 20:54 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

von der Autobahn …

von der Pfirsichblüte …

von der Gartengrenze zum Feld …

und vom Badespaß auf der Wasserrutsche.

Etliche Projektfotos konnte ich noch schießen, aber die gibts dann, wenn sie dran sind.

blechi-b am Sonntag, 08. Mai 2011, 21:04 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

anders kann man das heute nicht sagen und es ist kaum vorstellbar, dass vergangene Woche so eine Kälte war mit Minusgraden in der Nacht. Wir haben das heute gleich genutzt für eine kleine Radrunde, schließlich musste bärbels neues Rad eingeweiht werden. Also haben wir uns am Nachmittag aus die Socken Sattel gemacht. Natürlich haben wir uns eine schöne ebene Strecke herausgesucht und mussten nur 2-3 Mal schieben.

Hier sind wir bereits aus dem Ort raus und genießen das frische Grün.

Wir haben einen schönen asphaltierten Weg und ich weiß gar nicht, so der Name herkommt. Weit und breit keine Alpen und die Steigungen sind noch beherrschbar, selbst für mich.

Hier oben machen wir die erste Rast und hocken uns im Sonnenschein an den Wegrand.

Eine Schoko-Milchbar gibts hier auch.

Im nächsten Ort überqueren wir das Schwarzwasser, …

… um den Rückweg durchs Tal zu nehmen, immer am Fluss entlang und steigungsfrei.

Am Ende mussten wir aus dieser Schlucht aber wieder raus und da konnt nur Katja helfen, denn ich konnte das Rad den Steilhang (kann man hier gar nicht so erkennen) nicht hochschieben.

Die Hälfte des Rückweges ist geschafft und bevor wir wieder in den Ort kommen, machen wir nochmal Pause. Nein!!! das sind nicht wir, aber die machen auch Pause. *g*

Alle sin allem ein schöner Tag mit bissl Garten, bissl Rad und bissl Ausruhen bei Katja im Garten.

blechi-b am Samstag, 07. Mai 2011, 19:49 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

Davon wollte ich ja noch berichten. zunächst radelten wir gemächlich ein Stückchen am Schwarzwassser entlang, dann wurde der Weg unbefahrbar und eigentlich wollten wir umdrehen. Vor uns am Berg war eine Gartenanlage. Da meinte Clari: “Den Weg kenne ich. Da waren wir mit der Schule zum Wandertag. Da oben ist ein schöner Spielplatz, gar nicht weit, nur durch die Gartenanlage und dann noch übers Feld.” Und wir haben uns belatschern lassen, haben die Räder durch die Gartenanlage geschoben, fahren war wegen Steilheit gar nicht drinnen. Und dann hat uns keiner gesagt, wie groß das Feld ist *g* oder doch? Clari meinte immer, wir sind gleich da, nur noch 5 Meter *lol*. Naja, mit den Maßeinheiten hat sies nicht so. Aber wir haben tapfer und schweißgebadet weitergeschoben, Katja hat ab und zu auch mein Rad noch mit geschoben, damit ich nicht auf dem Zahnfleisch krieche. Hier mal ein Stück von dem Feld :-)

Aber als wir dann oben waren, waren wir uns einig, dass es sich auf alle Fälle gelohnt hat. Umrahmt von blühenden Bäumen lag ein wunderschöner Abenteuerspielplatz, riesig groß, für jedes Alter etwas dabei, sogar ein Bolzplatz und gleich daneben ein Skaterplatz. Wir Großen haben uns erst mal erschöpft ein schattiges Plätzchen gesucht, die Kids werden ja nicht knülle, sie sind sofort losgetobt.

Es war einfach wunderschön hier oben, sehr erholsam und ruhig, denn es waren über Mittag kaum Leute da. Heimwärts haben wir dann die Straße genommen und da es natürlich nur bergab ging, waren wir pünktlich zum Grillen daheim und hockten bei schönem Osterwtter noch lange im Garten.

blechi-b am Dienstag, 26. April 2011, 18:51 | Abgelegt unter: Ausflüge | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare
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