Kategorie: Uhren
Heute zeige ich euch die Uhr mit einem Glockenspiel aus Meißener Porzellan an der Fassade des Stadt- bzw. Glockenspielpavillons des Dresdner Zwingers.
Der 1728 erbaute Pavillon wurde mehrmals beschädigt. Das 1933 angebrachte Glockenspiel und überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschadet und wurde beim Wiederaufbau 24 auf 40 Porzellanglocken erweitert. Es spielt jeweils zu jeder Viertel-, halben, Dreiviertel- und vollen Stunde.
Das Erdgeschoss des Glockenspielpavillons ist der Durchgang zur Stadt. Im Inneren führen je zwei Treppenarme im Halbrund zu den auf Sockelhöhe befindlichen Eingängen in die anschließenden Bogengalerien.

Heute zeige ich euch die Uhr des Alten Rathauses von Leipzig. Um einen großen Saal, Archiv, Ratszimmer, verwaltung und Stuben der Stadtschreiber in einem gebäude unterzubringen, baute man im 14. Jhd. dieses Rathaus. Zwischen 1300 und 1400 wird das Rathaus erweitert und mit einem Kauf- und Tuchhaus verbunden.
1556/57 wurde es umgebaut und danach mehrmals erweitert. Der Turm befindet sich nicht in der Mitte, sondern teilt die Gebäudefront im Goldenen Schnitt.



Seit 1905 ist das Neue Rathaus der neue Sitz der Stadtverwaltung. Das Alte Rathaus beherbergt nach seiner Renovierung seit 1909 das Stadtgeschichtliche Museum.

Auch heute gibts es wieder eine Sonnenuhr. Wir wollen das schöne Wetter doch nicht vertreiben. Den unbedingt nötigen Regen könnten wir ja für nachts bestellen, da funktioniert diese Uhr eh nicht
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Dies Sonnenuhr steht nur wenige km von hier entfernt im Kurpark von Bad Schlema.

Das Wetterchen wird wieder prima, ringsum Sonne, also gibts heute eine Sonnenuhr.
Diese habe ich von einer Reise auf die Insel Mainau mitgebracht.

Da Elke demnächst Leipzig bereisen will und wie ich sie kenne, dort auch auf Uhrenjagd gehen wird, möchte ich hier eine kleine Empfehlung geben: die Turmuhr mit den Glockenmännern am Krochhaus.
Mit einem Klick auf Bild seht ihr das gesamte Haus.
Das Krochhaus ist eines der ersten Hochhäuser in Deutschland und das erste in Leipzig. Erbaut wurde es 1927/28 an der Westseite des Augustusplatzes. Hans Kroch, der damalige Inhaber des Bankhauses Kroch war der Ideengeber für das Hochhaus.
Vorbild des Krochhochhauses war der 1496–1499 erbaute Uhrturm Torre dell’Orologio in Venedig.
Das Wahrzeichen des Augustusplatzes ist das auf dem Dach befindliche, aus drei in Apolda gegossenen Glocken bestehende Schlagwerk. Die Glocken werden von zwei 3,30 m großen Glockenmännern, die damals als das größte Turmschlagwerk der Welt galten, geschlagen.
Die große Glocke wird vom rechten Glockenmann zu jeder vollen Stunde geschlagen, die mittler vom linken Glockenmann zum Viertelstundenschlag und die kleine Glocke kündigt den Viertelstundenschlag an.
Die Inschrift “OMNIA VINCIT LABOR” bedeiutet “Arbeit überwindet alles”.
Darunter befindet sich die von zwei Löwenreliefdarstellungen flankierte Anzeige der Mondphasen.
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