Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.
Hans Christian Andersen





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Fotoholiker
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Montag, 29. September 2008, 21:54 Uhr

Ein paar

von den vielen Spreewaldfotos. Fotografiert hab ich auf Teufel komm raus, denn in jeder Ecke lauerte ein Motiv. Nur bin ich diesmal mit der Qualität nicht recht zufrieden. Das lag hauptsächlich daran, dass mein Platz im Kahn so war, dass ich die Sonne gegen mich hatte. Da ist halt dann der Himmel nicht mehr so blau wie er eigentlich war.
Hier im Hafen von Lübbenau war er es noch. Hier sind wir zu unserer 3-stündigen Fahrt nach Lehde und zurück gestartet.



Der Spreewald erstreckt sich über ca. 50 km Länge und 20 km Breite im Bundesland Brandenburg. Die natürliche Flusslaufverzweigung der Spree, die durch das Anlegen von Kanälen deutlich erweitert wurde, dient einmal als Zugang für die vielen, hübschen Häuser der Anwohner und natürlich in großem Stil dem Tourismus. Viele Anwohner können ihr Heim nicht mit dem Auto erreichen, sondern nur mit dem Kahn oder dem Fahrrad. Was sich als Tourist als romantischer Ort ansieht, ist für die Bewohner im Vergleich zu unserem Leben doch sehr beschwerlich. Man kann nicht mal schnell in's Auto steigen und den Einkauf rankarren oder den Nachbarn besuchen. Man muss das Leben hier sicherlich lieben. Ich jedenfalls konnte mich an den liebevoll hergerichteten Häusern und Grundstücken nicht satt sehen.





Die Stellung der "Fischkisten" haben auch so ihre Bedeutung. Ist sie oben, ist sie leer, halb im Wasser sind Fische drinnen und ist sie ganz unter Wasser, ist die Schwiegermutter drinnen *g*. Man lebt hier u.a. auch vom Fischfang, in erster Linie für den Eigenbedarf, das Überschüssige kommt in die zahlreichen Gaststätten. Man findet hier sämtliche Süßwasserfische mit Ausnahme der Forelle, weil dafür das Wasser zu sauerstoffarm ist.



Am Ufer finder man zahlreiche Gaststätten oder auch einfach nur Ständer zum Anlegen. Da werden ortstypische Produkte angeboten, in erster Linie natürlich die bekannten Spreewaldgurken (oberlecker), weiterhin Honig, Getränke u.a.



Diese Heuschober findet man an den angrenzenden Wiesen. Ein solcher Schober reicht für eine Kuh für einen Winter. Auch sie (sowohl Heu als auch Kühe) müssen mit dem Kahn transportiert werden und weil das doch recht beschwerlich ist, kommt man auch hier allmählich zu den bekannten Strohballen.



Das war's erst mal für heute, den Rest später.

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Sonntag, 28. September 2008, 21:36 Uhr

Tagwerk beendet

300 Fotos bearbeitet, auf DVD gebrannt und selbige bedruckt. hab ich noch nie gemacht, obwohl das mein Drucker schon lange kann, auch der vorherige. Hat gut geklappt, werd ich mir angewöhnen, weil: sieht richtig gut aus.
Ansonsten macht das bloggen momentan wenig Spaß, wenn Frau täglich zwischen 20 und 30 Spamkommentaren trotz Capcha-Abfrage löschen muss. Also werde ich evtl. ab Oktober hier schließen oder mich nach etwas anderem umschauen bzw. mal die URL ändern.

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Sonntag, 28. September 2008, 15:40 Uhr

Kein Morgennebel

sondern Sonne pur. Also müssen die Spreewaldfotos warten, die laufen ja nicht weg. Und so ging's gleich nach dem Frühstück mit Kind und Kegel raus. Zunächst mal an diesen kleinen See.



Nachdem wir eine halbe Runde am Ufer gedreht hatten, gin's erst mal in den Wald. Vielleicht haben wir ja Glück und finden ein paar Pilze. Groß war die Ausbeute nicht, aber die Kids hatten mächtig Spaß dabei. Hier gibt's ja so viele Stöcke.



Also wieder zurück an's Wasser ...



... und ein sonniges Plätzchen für's Picknick gesucht.



Stundenlang hätten die Kids hier am Wasser spielen können. Spinat haben sie uns gekocht *lol*. Und wir mussten nur aufpassen, dass keiner reinfällt. Wechselsachen hätten wir nicht dabei gehabt, aber es ging alles gut.



Zurück geht's auf die Landstraße in Richtung Spielplatz.



Es gibt hier in der Nähe ein ganz geniales Tel mit 4 großen Baumhäusern, die durch Hängebrücken miteinander verbunden sind und an einer großen Rutsche enden.



Jannis' Revier war da eher die Ritterburg.



Und einen großen Teich mit reichlich Ferdervieh gibt's hier auch. Die Enten und Schwäne warten schon am Ufer auf die Reste der mitgebrachten oder gekauften Leckereien.



Man kann hier Stunden zubringen und so haben wir uns zu Mittag ein paar warme Würstln gegönnt und sind noch eine Weile geblieben.



Doch irgendwann geht auch der schönste Tag zu Ende und wir müssen heim, denn es ist ja eine Menge Arbeit liegengeblieben, wenn man das ganze WoE unterwegs ist.
Aber es war gut, das herrliche Wetter nochmal zu nutzen, denn nächste Woche soll's ja damit schon wieder vorbei sein.
Auf der Heimfahrt sehen wir, dass das die bauern auch wissen und schnell noch ihr "Schäfchen" in's trockene bringen.



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Samstag, 27. September 2008, 23:48 Uhr

Wo fang ich an, wo hör ich auf

Wenn man von einem schönen Ausflug mehr als 300 Fotos auf der Platte hat, fällt die Auswahl schon schwer. Fangen wir einfach mal früh morgens 8 Uhr an. Aus dem Nebel taucht unser Reisebus auf, der Nebel begleitet uns auch während der Fahrt. Landschaft sehen wir nicht wirklich, aber bis Dresden kenn ich die Umgebung der Autobahn zur Genüge, also nicht schlimm. An der Raststätte Dresdner Tor machen wir die erste Rast, der Nebel ist wie weggeblasen und ein strahlend blauer Himmel liegt über uns. Aber leider nicht lange. Bald verschwindet die Landschaft wieder hinter einem dichten Schleier. Während der Busfahrer uns ständig dazu anhält, uns warm anzuziehen, weil es auf dem Kahn kalt wird, geb ich die Hoffnung nicht auf. Ich habe den Glauben an den Wetterfrosch nicht verloren. Nur glaubt mir das keiner, obwohl ich starrsinnig Optimismus verbreite, ich versuche es wenigstens. Und wir haben noch viel Zeit, denn die Kahnfahrt beginnt erst 13.30 Uhr. Vorher gibt's noch Mittagessen. Und dazu hab ich für alle, die mal in diese Gegend kommen, einen Geheimtipp. Der alte Bahnhof von Burg.



Man nimmt Platz an einem Tisch, hält die Kelle hoch ...



... wirft seine Bestellung auf den vorbeifahrenden Zug und wenig später kommen die Getränke, ebenfalls per Zug an den Tisch gefahren.



Hält man die rote Seite der Kelle hoch mit "Ruf Schaffner", kommt der Kellner mit dem Essen. Und es war lecker. Gute, alte Hausmannskost zu vernünftigen Preisen.

Ringsum hängen überall alte Blechschilder, eins schöner als das andere.



Nach dem Essen hatte sich zwar der Nebel verzogen, aber es war immer noch der Himmel dicht. Aber wie bestellt hatten wir just in dem Augenblick, als wir am Parkplatz ankamen Sonne pur im Gurkenland.



Regenponcho und Schirme haben wir nicht gebraucht, aber die ausgestellten Sonnenhüte mussten wir probieren :-).



Und keiner hat mir geglaubt, dass wir herrliches Wetter haben werden *tztztz*.

Das muss jetzt erst mal reichen, morgen mehr, wenn ich ausgeschlafen habe. Dann gehts auf's Wasser ins Gurken- und Kürbisland.

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Freitag, 26. September 2008, 20:37 Uhr

Das scheint ja wirklich zu klappen

mit dem schönen Wetter morgen. Während ich heute morgen noch durch dichten Hochnebel fuhr, so dass ich die hand vor Augen kaum sehen konnte, kam gegen Mittag die Sonne geguckt. Während der letzten Woche mit Regen, Niesel und grau in grau hab ich gar nicht bemerkt, wie sich die Ahornbäume gefärbt haben. Sie leuchteten heute in der Sonne in grellen Farben, richtig schön sah es aus. Ich hoffe ja, dass ich dann morgen bei unserer Spreewaldtour richtig schöne Herbstbilder bekomme. Ich freu mich schon drauf. Nun muss ich aber erst mal alle Speicherkarten leeren und den Akku füllen, damit ich auch wirklich alles dabei habe.

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Donnerstag, 25. September 2008, 22:19 Uhr

Nix

Momentan gibt's nur Sachen, die mich nerven, die mich enttäuschen und die ich nicht verstehe. Und wenn ich's selber nicht verstehe, müsst ihr's auch nicht. Also schreib ich heute einfach mal nix, damit ich nicht in's Lamentieren verfalle.

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Dienstag, 23. September 2008, 07:34 Uhr

Schöne Aussichten

Während der Herbstanfang seinem Namen alle Ehre gemacht hat und mit Nebel, Regen und dunklen Wolken daher kam, sieht die Prognose für`s WoE schon wesentlich besser aus.



Das können wir auch unbedingt gut gebrauchen, denn übermorgen kommen die Kollegen von der Partnerschule aus Engen zu Gast und mit ihnen gemeinsam steht für den Samstag ein Ausflug in den Spreewald auf dem Programm. Da freu ich mich schon drauf, denn im Spreewald war ich noch nie. Vorgenommen hatte ich es mir schon öfter, aber es war nie so richtig Gelegenheit dafür. Da käm der Sonnenschein schon grade recht, denn es wäre doch blöd, im Regen mit dem Boot durch die Gegend zu staken.

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Dienstag, 23. September 2008, 07:22 Uhr

Ich schmücke meine Hütte

Anke hat ihn mir geschickt, danke schön. Von ihr hatte ich ihn vor längerer Zeit auch bereits mal erhaöten. Aber irgendwie war keine zeit, Ferien, ich unterwegs und dann war er verschüttet gegangen. Aber nun häng ich ihn hier auf.



Und nun soll ich 5 Leute nominieren. Da bekomme ich ein Problem, denn in fast allen meinen verlinkten Blogs hab ich ihn schon gesehen. Alle hätten ihn verdient und so bitte ich euch einfach, dass derjenige, der ihn noch nicht hat, ihn sich hier nimmt.

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Sonntag, 21. September 2008, 21:24 Uhr

WoE-Fazit

140 Hefte gedruckt (insgesamt, nicht heute, am WoE 20), das macht 7820 Seiten, 16 Sätze Patronen, 140 Folien, 16 Päckchen Papier, 140 Spiralen, einen wunden Finger vom Binden, eine neuen Drucker und viel, viel Nerven, ich kann's nimmer sehen). Und Multitaskfunktion heute: Braten in der Küche, Drucker hier am Arbeitsplatz, Trockner und Waschfee im Bad, Bügelbrett im Schlazi. Aber nun ist alles fertig (ich auch!), auch die Korrekturen und Robby ist mit einer Tasche frisch gewaschener und gebügelter Wäsche sowie reichlich Verpflegung (dank Katjas Bäckerei) wieder nach Dresden unterwegs. Ich geh dann abschnarchen, denn um 5 Uhr klingelt der Feind an meinem Bett. Aber ich hatte heute Lust auf solche Aktionen (wenn ich keine gehabt hätte, hätte es an der Situation auch nix geändert) und da ging es flott von der Hand. Gegen 14 Uhr war ich mit Allem fertig.

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Sonntag, 21. September 2008, 09:14 Uhr

Was du heute kannst besorgen,

das verschiebe nicht auf morgen. Aber genau das hab ich gestern getan und nun steht heute an:

- die letzten 5 Hefte drucken (in Arbeit, läuft nebenher)
- Wäsche waschen (z.T. schon gestern abend erledigt)
- Wäsche trocknen (läuft nebenher)
- Schweinsbraten brutzeln
- Blumenpflege
- Küche wischen (nach dem Kochen, sonst sinnlos)- hab den Auftrag weitergeleitet *g*
- Klöße mit Robby zusammenwuseln (dazu muss er erst aufstehen)
- Bügeln (dazu muss die Wäsche erst trocken sein)
- nähen (ausbessern)
- Korrigieren und Vorbereitung für morgen

Für die ausstehenden Arbeiten hab ich also gute Begründungen, dass sie nicht sofort erledigt werden müssen, hihi. Und so kann ich erst mal gemütlich eine Blogrunde drehen.
Außerdem regnet's, also gutes Hausarbeitswetter.

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