Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.
Hans Christian Andersen
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Samstag, 31. Oktober 2009, 17:20 Uhr
Gutes Flugwetter
sowie hervorragendes Ausflugswetter.



Und in solchen Momenten ist das 300er-Tele natürlich daheim :-(.
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Samstag, 31. Oktober 2009, 16:27 Uhr
Nach 39 Jahren
bin ich heute das erste Mal wieder an diesem Gebäude vorbeigekommen.

Ein ehemaliges Fabrikgebäude der Feinstrumpfwerke diente mir von 1970 bis 71 als Internat und Schule für die Vorbereitung aufs Studium an der TH Karl-Marx-Stadt (heute TU Chemnitz). Es sah damals auch nicht viel besser aus, halt nur nicht so verlassen. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.
Innen gab es einen Schlafsaal für Jungen und einen für Mädchen mit Doppelstockbetten aus diesen Metallgestellen, Ölfußböden und ein paar Unterrichtsräume. Aber gelernt haben wir etwas. Es herrschten rauhe Sitten dort und 21 Uhr war Ausgangsschluss. Aber Ausgang brauchten wir ja nicht auf dem Dorf. Wo sollten wir hin? Nur ein Kino gab es und die Vorstellung endete 21.30 Uhr. naja, ein paar Mal waren wir da schon. Wozu gabs Kellerfenster *g*.
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Samstag, 31. Oktober 2009, 10:34 Uhr
Oh, oh
Da wartet Arbeit. Welch ein Glück, dass es sonnig ist, aber noch knackekalt.
1. Dahlienknollen raus

2. Laub weg und drunter liegen immer noch Nüsse.

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Samstag, 31. Oktober 2009, 09:18 Uhr
Halloween
Eigentlich kann ich ja damit nicht viel anfangen. Aber es ist schon Tradition, am Vorabend mit den Kids zum Schloss zu marschieren.

Auf dem Schlosshof gibts eine Kinderparty mit dem Drachen Spuki, die schon in vollem Gange ist.

Der Ritter wartet noch auf seine Prinzessin, ...

... die da noch im Schlossturm hockt.

Die Hexen haben ihren Tanz beendet und nun gibts Hexentrunk.

Den Abschluss des knapp 2-stündigen Programms bildet ein Riesen-Feuerwerk rund ums Schloss.





Gegen 19 Uhr mach ich mich mit meiner kleinen Hexe auf den Heimweg.

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Mittwoch, 28. Oktober 2009, 16:03 Uhr
ABC-Projekt: X

Zwei hab ich gefunden:
Ein großes X für ein großes Xylophon ...

... und ein kleines x für ein kleines xylophon :-)

Ein Bild von einer Xantippe hab ich leider nicht *g*.
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Mittwoch, 28. Oktober 2009, 15:58 Uhr
Mir ist heut so nach Strand :-)
Kann mal bitte jemand die Zeit 2 Wochen zurück drehen? Da hatten wir alles noch vor uns.







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Dienstag, 27. Oktober 2009, 11:44 Uhr
Genau das richtige Wetter
trüb, grau, ungemütlich, für eine kleine Fakirshow. Nun gut, Feuer gespuckt hat er nicht, aber eine heiße Show wars allemal.


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Montag, 26. Oktober 2009, 13:03 Uhr
Woche 43: Quadratisch-praktisch-gut
Wahrlich praktisch-gut ist der Schnitt, den man hier dem Ficus Benjamini verpasst, der in Tunesien weit ander Ausmaße annimmt als hier unsere Zimmerpflanzen. Die sehen dagegen richtig mickrig aus.
Hier bekommen sie gerade den Quadratschnitt und sie dienen auf dem Fußweg dann als Schattenspender.



Und hier hat wohl eine emsige Ehefrau ihrem Mann die Wäsche zum trocknen mit auf den Rohbau gegeben *g*.

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Montag, 26. Oktober 2009, 12:34 Uhr
Aktion "Schöne Momente im Herbst und Winter"

Und so habe ich gleich die Gelegenheit auf dem Heimweg genutzt und die Kamera gezückt.


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Sonntag, 25. Oktober 2009, 09:28 Uhr
Nach unserer Ankunft
im Hotel und dessen ausgiebige Besichtigung sowie der Kontrolle der Wassertemperatur des Meeres machen wir uns auf Erkundungstour der unmittelbaren Umgebung. Wir sind beide nicht die tagelang am Strand Liegenden, sondern wollen Land und Leute kennenlernen.
Wir befinden uns ca. eine knappe Stunde Fußweg vom Altstadtkern der im Jahre 921 von den Fatimiden gegründeten Provinzstadt Mahdia entfernt, da, wo sich die gepflegten Hotelanlagen am 4.5 km langen Strand erstrecken.
Verlassen wir das Hotel und gehen ein paar Schritte, haben wir einen Anblick, der für uns sehr gewöhnungsbedürftig ist.
Es wird viel gebaut, allerdings etwas anders als bei uns. Man beginnt den bau und wenn das Geld alle ist, hört man einfach auf. So sehen wir viele Gebäude, die zum Teil fertig und bewohnt sind, während der andere Teil im Rohbau ruht.

Da drüben befindert sich ein Einkaufscentrum, das wir erkunden wollen.

Und schon hier sehen wir, dass die weiten, brach liegenden Flächen zur Müllentsorgung jeglicher Art genutzt werden, während es unmittelbar vor den Gebäuden relativ sauber ist.


Mahdia ist bevölkerungsmäßig eine junge Stadt. jeder 3. Einwohner ist Schüler oder Student und es war für uns außergewöhnlich zu hören, dass der Großteil der Studenten weiblich ist. Hier haben wir eine der 3 Universitäten der Stadt.

Auch wird hier viel deutsch gesprochen. Neben arabisch hat man die 2. Amtssprache französisch, lernt noch englisch und deutsch. Das ist der Punkt, an dem ich mich dann wieder über unser Bildungssystem wundere, in dem ein realschüler gerade mal eine Fremdsprache (Englisch) lernt und die nicht mal richtig.
Neben den schon gezeigten Mopeds findet man auf den Straßen hauptsächlich Taxis, mit denen man recht preiswert von a nach B kommt. Kein Wunder bei der Ausführung der Autos :-) und einem Benzinpreis von 25 cent/Liter. Aber man kann auch gut mit der Bahn fahren oder einer Pferdekutsche. Einheimische sind viel mit ihren Eselkarren unterwegs.

Auch hier am Supermarkt wird gebaut, noch so richtig mit Lastenaufzug.

Und da gehen wir jetzt rein und schauen uns mal um.

Gleich am Eingang Shishas so weit das Auge reicht und ich kenne hier daheim jemanden, der ganz sicher große Augen bekommen würde :-).

Und dann natürlich Dromedare so weit das Auge reicht in allen möglichen Ausführungen von edel bis Kitsch alles dabei.



Jede Menge andere, landestypische Produkte, vor allem Schuhe, Kleidung und Silberschnuck konnte man kaufen. Aber nicht gleich den ersten Tag, wir wollen ja noch auf den Wochenmarkt und schauen, was es da alles gibt.
Also erst mal wieder raus und ab in Richtung Meer.

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