Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.
Hans Christian Andersen





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Donnerstag, 31. Juli 2008, 21:05 Uhr

Viel heiß, viel Arbeit, viel Spaß

Schon mal 3 Tage lang bei 34 Grad renoviert? Wenn nicht, müsst ihr unbedingt testen. Ein herrliches gefühl, wenn man zugekleistert und tropfnass geschwitzt unter die Dusche springen kann, Waaaahnsinn!
Doch bevor es so weit war, musste zunächst die alte Wohnung beräumt und gesäubert werden. Ein Vier-Jünglinge-Haushalt. Muss ich mehr sagen? Aber sie haben das ruckzuck auf die Reihe bekommen und waren 2 Stunden früher als nötig fertig und es ging alles durch die Kontrolle. Ich hatte nur die Fußböden nochmal durchgewischt.
Vorher hatten wir schon in der neuen Wohnung den Inhalt unseres Kofferraumes, des Hängers und des Kleintransporters, in dem sein Freund seine Sachen und alles nötige Weerkzeug für die Renovierung hatte, abgeladen.
Pünktlich 12 Uhr karrten wir dann noch die Reste in die neue Hütte. Im Wohnzimmer wurde das Basislager aufgeschlagen.



Danach haben wir uns auf dem Balkon gestärkt. Ich hatte Nudelsalat und Würstchen mit. Aufgewaschen wurde wie bei Campers in den 50ern: im Eimer und die Sonne hat's ja schnell getrocknet. Eine Küche haben wir noch nicht.



Danach haben die beiden Jungs durch Skat ausgespielt, wer welches Zimmer bekommt. Nun konnte die Renovierung losgehen. Robbys Freund hat sich mit seinem Vater sein Zimmer vorgenommen, wir haben Robbys Höhle gestürmt.



So wie sie aussah, hatten wir genug zu tun. Tapezieren und Decke streichen haben wir an diesem Tag noch geschafft, dann waren wir fix und foxi.



Am Abend waren wir alle zusammen beim Chinesen essen und danach saßen wir noch eine ganze Weile gemütlich auf dem Balkon. nach 22 Uhr waren es erträgliche Temperaturen; er liegt ab Mittag auf der Sonnenseite. Geschlafen haben wir verteilt auf die Räume auf Sofateilen, Luftmatratzen und einem Bett teif und fest.

Gestern sind wir nach dem Frühstück noch paar Malerutensilien, Farbe für Robbys Zimmer und sein lang ersehntes Bett kaufen gefahren. nach dem Mittagessen ging's wieder an's Werk und am Abend sah die Hütte dann so aus:



Nach getaner Arbeit hockten wir wieder auf Balkonien und haben den Abend bei einem Raclette genossen. Wir großen mussten uns nur an den Tisch hocken, die Jungen haben sich um alles gekümmert. Es war einfach saugemütlich, obwohl wir schon etwas arbeitsgeschädigt waren.
Und dann tauchten unmittelbar neben dem Haus Ballons auf und sind gleich hinten in der Wiese gelandet.





Diesmal sind wir etwas früher in unseren Kojen verschwunden. Wir wollten früh raus, wenn es noch nicht so heiß ist. Zu aller Freude kam Bärbel kurz nach 8 Uhr, um uns zu helfen. So haben wir am Vormittag noch das Wohnzimmer fertig bekommen und die Möbel aufgestellt. Nach den Restarbeiten, wie putzen und abwaschen ging's 15 Uhr gen Heimat.
Trotz der Hitze haben wir allerhand geschafft und müssen das nächste Mal nur noch die Küche und einen kleinen Teil des Bades machen und natürlich Baustellenberäumung.
Obwohl wir geackert und geschwitzt haben wie die Weltmeister, hatten wir eine lustige Zeit. Aber nun bin ich auch froh, wieder daheim zu sein. Und ich hab nicht ein Mal an das noch fehlende Internet und Fernsehen gedacht.
Ein Foto vom neuen Wohnzimmer muss ich mir erst von Bärbel schicken lassen. Ich hab's vergessen zu fotografieren wie so viel anderes auch.
Nochmal dickes Danke an Bärbel für die Hilfe und die weite Fahrt.
Vorhin waren wir zum Abschluss nochmal alle gemeinsam Abendessen.

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Montag, 28. Juli 2008, 23:44 Uhr

Ich kann nicht schlafen,

denn es ist viel zu heiß. Ich kann auch nicht schlafen, weil mir viele Gedanken durch den Kopf gehen. Werden wir alles so schaffen wie wir es wollen? Wie verbringe ich meine Ferien? Vor Tagen dachte, ich, ich bin in den Ferien angekommen. Bin ich nicht! Es sind 1000 Dinge zu erledigen, zu denen ich in der Arbeitszeit nicht gekommen bin. Ich hab 1000 Dinge für die Schule zu tun, die eigentlich hätten schon fertig sein müssen, aber aus objektiven gründen nicht möglich waren. Jetzt kommt das Theater mit der Wohnung. Aber das muss sein, denn danach zahl ich für Robby nur noch einen Bruchteil der bisherigen Miete. Eigentlich wollte ich ein paar Tage wegfahren *malinden nordenwink*. Nur die Taler dafür brauch ich für die Wohnung. Und von dem was übrig war, hab ich mir eine Kleinigkeit gegönnt. Andererseits bin ich froh, dass immer was los ist. Da komm ich nicht zum Nachdenken über unerfreuliche Dinge, die ich eh nicht ändern kann und auch nicht zum Nachdenken über einen Arztbesuch, der dringend nötig wäre, vor dem ich mich aber scheue. Ich hab es vor 10 Jahren gewusst, aber 10 Jahre waren damals eine unendlich lange Zeit. Und die zieh ich jetzt so lange hinaus, wie es irgend geht.
Ich denke, in einer Woche hab ich eine Woche richtige Ferien. Da tu' ich das, was ich will und alles ringsum wir mich periphär tangieren.

PS @ Eveline: Morgen gibt's neue Autos, dank Vorbloggermodus :-) und ich hoffe, es hat geklappt. Aber denk bitte dran, dass ich dann schwitze wie ein böses Tier.

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Dienstag, 29. Juli 2008, 08:00 Uhr

Vorgebloggt

und hoffe, dass das klappt, damit sie nicht umsonst am Monitor versauert.













Während ihr das hier lest, beräumen wir eine von 4 Knaben bewohnte Junggesellenbude (bitte keinen Neid *g*) und in 4 Stunden kleben wir samt Tapete hoffentlich schon an den neuen Wänden.

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Montag, 28. Juli 2008, 22:07 Uhr

Fix und foxi

und dabei hat die Arbeit noch gar nicht begonnen. Wir haben den großen Hänger voller Möbel, den Kofferraum voller Geschirr, Putzmittel, Werkzeuge, Klamotten, Bettzeug, Luftmatratzen und Schlafsäcke, die halbe Rücksitzbank voller Fressalien geladen. Robbys Zimmerkollege fähr mit seinem vater ebenfalls mit mit einem Kleintransporter. Morgen früh 6 Uhr starten wir nach Dresden. Die alte Wohnung wird geräumt (da haben die beiden Burschen voll zu tun *snief*), die neue renoviert und teilweise eingeräumt. Wir werden gleich dort übernachten, quasi ein Feldlager aufschlagen. Jeden Tag heim fahren wären 3 Stunden Zeitverlust und 30 Ocken Sprit. Das muss ich mir wirklich nicht geben. Wir werden sehen, wie weit wir kommen. Aber ich denke, in 2 Tagen ist da mit 5 leuten viel geschafft. So langsam muss ich ins Bett, 5 Uhr klingelt der Wecker.

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Montag, 28. Juli 2008, 09:09 Uhr

Mehr Autos

wollte sie. Ihr kann geholfen werden :-)











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Montag, 28. Juli 2008, 08:45 Uhr

Namen gesucht

Gestern abend hab ich noch diese beiden Tierchen fotografiert. Keine besonders guten Aufnahmen, denn das Licht war nicht mehr so dolle.





Ich hab allerdings keine Ahnung, worum es sich hierbei handelt. hab schon die Insektenbox und die Schmetterlingsseite rauf und runter gewühlt, finde aber nichts. beim 2. bin ich mir fast sicher, dass es ein Widderchen ist, aber auch dieses kann ich nicht finden.
Wenn ihr also eine Ahnung habt, dann wäre es nett, wenn ihr mir das schreibt.

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Sonntag, 27. Juli 2008, 11:16 Uhr

13. Oldtimerfahrt durch das Erzgebirge

Aus dem Garten raus und auf die Straße. Es hat auch mal einen Vorteil, direkt an der Bundesstraße zu wohnen. Am Vormittag zogen hier ca. 120 Zwei- und Vierräder aus 5 Jahrzehnten vorbei. das älteste Fahrzeug stammt aus dem Jahre 1928, ein Motorrad der Marke Schüttoff. Unter den Autos befanden sich auch viele raritäten wie z.B. ein Jaguar von 1969. Ich hab sie natürlich fast alle auf der Platte und kann mich nicht entscheiden, deshalb mal 'ne ganze Reihe Fotos. Vielleicht fasse ich sie ja mal alle auf einer Sonderseite zusammen.











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Sonntag, 27. Juli 2008, 11:05 Uhr

Neu im Revier - der Schwalbenschwanz

Früh morgens zur Schmetterlingsfrühstückszeit muss man raus, da ist ordentlich betrieb im Strauch. Und beim Wäscheaufhängen ist er mir um die Ohren geflattert. Da musste Frau natürlich die Arbeit unterbrechen und nach der Kamera rennen.









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Sonntag, 27. Juli 2008, 08:29 Uhr

Käfer

Besonders in der Nähe des Gartenteichs hab ich dieses Jahr sehr viele Insekten. Neben Unmengen von Schwebefliegen finden sich auch Käfer, die ich bisher noch nicht gesehen hatte. Im Flox hat sich ein Pinselkäfer nach Abendessen umgeschaut. Zunächst sah ich nur die heftigen Bewegungen der Blüten, also musste da etwas sein. Leider hab ich ihn meist nur von hinten erwischt, weil er seinen Kopf tief in die Blüten eingetaiucht hat.





Der Pinselkäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer. In Europa kommen 3 Arten davon vor. Er wird etwa 9-12 mm lang, seine Larven entwickeln sich in verrottetem Holz. Zu erkennen ist er daran, dass der ganze Körper mit gelben und weißen wolligen Haaren besetzt ist. Ausnahme sind die Flügeldecken, die hellgelb bis orange gefärbt sind und eine unterschiedliche schwarze Zeichnung tragen. Seine Nahrung holt er aus Doldenblüten und Rosen.

Der 7-10 mm lange Rotgelbe Weichkäfer ist ein typischer Spätsommerkäfer. er kommt häufig in großer Anzahl vor, ist nützlich und ernährt sich von Pollen und Kleinlebewesen. Man erkennt ihn an an einer strohgelben bis braunroten Färbung von Kopf, Halsschild und Flügeldecken, an deren Spitze ein braunschwarzer Fleck ist. Füße und Fühler sind meist schwarz.

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Sonntag, 27. Juli 2008, 07:51 Uhr

Nachts halb 3

Was macht Frau da? Sie düst wie eine Geisteskranke durch den Garten. Neenee, mondsüchtig bin ich nicht, aber taschensuchend.
Nach dem Großwaschtag haben wir uns gemütlich in den Garten gehockt und paar Würstln auf den Grill gelegt. Tagsüber hab ich es vor lauter Hitze nicht lange auf der Schaukel ausgehalten, aber abends war es richtig angenehm. Bis 23 Uhr hockten wir draußen, dann hieß es aufräumen und Sack und Pack wieder in die Wohnung schleppen. Als ich heute Nacht das stille Örtchen aufsuchte, merkte ich wie meine Tasche mit Kamera, Objektiven, Geldbörse, Handy und anderer Trödel nicht an seinem Platz stand. Überhaupt war sie in der ganzen Wohnung nicht zu sehen. Einfachster Weg: handy anrufen und den Klängen nachgehen. Da war aber nix. Blieb also nur noch der Garten. Auf die Schaukel kommen abends die Sitzauflagen und dann eine Plane drüber. Und genau da hatte ich auch meine tasche. Leute, was war ich froh. Und ich hätte Stein und bein geschworen, dass sie beim Hochgehen über meiner Schulter hing.

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