Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.
Hans Christian Andersen





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Samstag, 28. Februar 2009, 16:28 Uhr

Das Sublimieren

ist eine feine Art, den Schnee wegzuputzen. So deutlich wie hier auf dem Sportplatz heute kann man es nicht oft beobachten. Über dem Spielfeld befand sich eine 1 bis 1,50 m hohe Dampfschicht.







Die Sublimation ist der unmittelbare Phasenübergang eines festen Stoffes in die Gasphase, ohne vorher flüssig zu werden.
Das bekannteste Beispiel für sublimierende Stoffe ist Trockeneis. Auch Schnee und Eis sublimieren. Nasse Wäsche trocknet deshalb auch bei Frost.

Meinetwegen kann es jetzt weiter sublimieren. Dagegen ist diese Variante hier direkt vor meinem Haus einfach nur eine Schweinerei.





Der Gulli schafft das Wasser vom Berg nicht mehr und so haben wir alles auf der Straße. Fein ist es dann erst, wenn die Autos durchfahren und den ganzen Mist herüberspritzen.

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Samstag, 28. Februar 2009, 09:20 Uhr

Bevor ich dann mal auf Frühling umrüste

nochmal Hamburg. Diesmal geht's auf den Michel.



















Die Waschfee grummelt inzwischen auch vor sich hin und ich werd nun erst mal mit den Wollmäusen tanzen. Schon erstaunlich wie fruchtbar diese "Tierchen" sind. Sie vemehren sich rasant schnell.
Draußen hat's Nieselregen und der Schnee sackt immer mehr in sich zusammen. Schön sieht er nicht mehr aus. Aber genau so hatte ich es ja geplant: bis zum 28.2. Schnee und dann sofort Frühling. Naja, mit dem sofort wird's nicht ganz klappen, aber es wird.
Und morgen sind dann zur Freude einiger *malzuelkezwinker* die Schneeflöcken hier im Blog auch verschwunden.

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Mittwoch, 25. Februar 2009, 19:39 Uhr

Wir waren ja noch gar nicht in Hamburg

Aber das holen wir sofort nach. Am Sanstagmorgen machten wir uns auf den Weg in die große Stadt. nachdem wir Cor vor seinem Hotel schnell haben in's Auto springen lassen, ging es auch schon weiter und kaum, dass wir uns versahen waren wir auf der Reeperbahn.



Links und rechts geschaut, vorbei an der Davidswache und schon waren wir durch. Annelie hat ein flottes Gasbein :-).



Das waren dann auch die beiden einzigen Fotos, die ich so auf die Schnelle dort aus dem Fenster schießen konnte.

Wo geht man in HH als Erstes hin? Natürlich zum Hafen.





Das war so recht nach meinem Geschmack: Schiffe gucken.



Mit diesen Booten "König der Löwen" kommt man auf die andere Seite ...



... zum Theater. Tagüber kann man damit Hafenrundfahrten machen.



Jetzt im Winter war es recht angenehm hier zum spazieren, denn es waren keine Menschenmassen unterwegs wie in der Saison. Petrus hat es auch gut mit uns gemeint und den Nieselregen stecken lassen. Und so konnten wir uns alles in Ruhe anschauen. Im Trockendock liegt derzeit ein Schiff.



Das musste ich natürlich mal bissl ranholen.



In Annelie hatten wir einen vorzüglichen Reiseführer gefunden und somit viel Wissenswertes erfahren. Ich Landratte hab ja von diesem Metier so gar keine Ahnung gehabt.
Nun verlassen wir den Hafen wieder, wollen ja noch mehr von der Stadt sehen. Aber dazu später.

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Dienstag, 24. Februar 2009, 20:48 Uhr

Hier steppt der Bär

im Kindergarten, in der Schule und auch daheim :-)





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Dienstag, 24. Februar 2009, 15:11 Uhr

Woche 08: Bewegung

Für dieses Thema sind mir sofort zwei Fotos auf den Monitor geschwappt, die ich am Wochenende in Hamburg aufgenommen habe.
Es ging hoch über die Stadt auf den Turm des Hamburger Michels, um möglichst viel von der Stadt und dem Hafen zu sehen.



Nachdem ich einige Fotos vom Rundblick gemacht hatte, fiel mir die Spiegelung in einem gegenüberliegenden Hochhaus auf. Man hatte den Eindruck, als würden Autos durch die Büroräume fahren.



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Dienstag, 24. Februar 2009, 14:13 Uhr

Weiter geht's

Nachdem wir von Lauenburg zurück kamen, gab's daheim erst mal einen lecker Kaffee und schon ging unsere Tour weiter. Diesmal an die Elbe in Geesthacht.
Fienchen trifft sich dort mit ihren zahlreichen Hundefreunden und kann sich so richtig austoben. Lustig war es anzusehen, wie ihr Freund Jack dem Ball hinterherjagte und sie wiederum Jack. Die waren so schnell unterwegs, dass ich bei dem trüben Wetter einfach kein scharfes Foto zustandegebracht habe. Schade :-(.



Und ich habe mich auf die Schiffe gefreut, elbabwärts und elbaufwärts waren sie unterwegs.







Wir laufen noch ein Stückchen elbabwärts in Richtung Schleuse ...





... immer begleitet von Möwen ...



... Enten und Blesshühnern. Am gegenüberliegenden Ufer saßen Unmengen an Kormoranen in den Bäumen, aber leider zu weit entfernt für ein vernünftiges Foto. Die Elbe ist hier schon recht breit und es begann bereits zu dämmern.

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Montag, 23. Februar 2009, 14:50 Uhr

Nach dem Stadtbummel

in Geesthacht ging es nach Lauenburg und dort den Berg hoch auf den Askanierblick. Jaja doch, hier gibt’s tatsächlich berge und das Land ist bei Weitem nicht so flach, dass man montags bereits sieht wer am WoE zu Besuch kommt.
Man hat einen herrlichen Ausblick auf die Elbe. Nur schaut es z.Z. aus, als ob sie sich hinter der Brücke im Nichts verliert.



Dieser Dame hätte ich bei dem Schmuddelwetter am liebsten mein Mäntelchen gereicht.



Nun geht es wieder abwärts an die Elbe.



Und hier an diesem Punkt stehen nicht nur wir, sondern auch diese Beiden samt ihrer gesamten Verwandtschaft ...



… und der Rufer. 700 Jahre lang haben der Strom und die Schifffahrt das Leben der Lauenburger geprägt. Der Rufer ist das Symbol dafür. Ein Schiffer, dessen Kahn hier vor Anker liegt und auf Fracht von dem Stecknitzkanal wartet ruft zu einem vorbeifahrenden Elbschiff hinüber. Einen morgendlichen Gruß, einen derben Spaß oder einen wichtigen Hinweis?



Dicht am Elbufer befindet sich die Altstadt von Lauenburg.



Malerische und liebevoll gestaltete alte Häuser prägen eine Gasse. Ich hab sie natürlich alle fotografiert und hier stell ich aber nur mal ein Beispiel rein.



Den meist fotografierte Briefkasten konnte ich allerdings nicht füttern, denn zum Karten schreiben war einfach keine Zeit.



Bevor wir die Rückfahrt angetreten haben, gab’s noch einen leckeren Kaffee in dieser gemütlichen Schifferkneipe.

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Sonntag, 22. Februar 2009, 18:24 Uhr

Wieder da

Nicht, dass ihr jetzt denkt, ihr bekommt sofort Fotos von Hamburg zu Gesicht, womöglich noch von der Reeperbahn :-). Nee, nee. Erst mal muss ich ja abfahren und das tu ich bei einer ordentlichen Höhe an Pulverschnee.



Die weiße Landschaft fliegt an mir vorbei und ich nehme noch etwas Winterfeeling mit auf die Reise.



Die Zugfahrt hat einwandfrei geklappt, obwohl der IC Nürnberg-Berlin in Leipzig mit 15 Minuten Verspätung ankam und ich schon Bedenken hatte, den ICE in Richtung Hamburg dann nicht mehr zu schaffen. Aber er hat gut Zeit herausgefahren, der Anschlusszug stand gleich auf dem Nebengleis und so musste ich nur rüber springen und ab ging die Post in die große, weite Welt.
Annelie hat mich in HH schon auf dem Bahnsteig erwartet und weiter ging die Fahrt per Auto nach Geesthacht. Den ersten Abend gab es natürlich erst mal jede Menge zu bereden. Ich glaube, man sagt dort klönen. Das haben wir nach einem lecker Abendessen dann auch ausgiebig getan.

Am Freitag zeigte mir Annelie dann erst mal ihre Stadt. Petrus meinte es nicht sonderlich gut, wie man an den Fotos unschwer erkennen kann. Aber das hat uns nicht von einem ausgiebigen Spaziergang abgehalten. Bei schönem Wetter kann es schließlich jeder.
Viel Interessantes hab ich erfahren und konnte mir gar nicht alles merken. Begonnen haben wir mit einem Gang durch die Fußgängerzone und ich fand diese Zusammenstellung grad witzig. Quasi ein Jahreszeitenangebot, das von Streusalz über Ostereier und Vogelfutter bis zu den Frühlingsblumen reichte.



Weiter ging es vorbei am Museum …



… und diesem Hotel, das in seiner historischen Art belassen wurde …



… zur St. Salvatoris-Kirche. Der erste Kirchenbau, 1230 urkundlich erwähnt, liegt im heutigen Elbstrom. Mit den 1684 vor den Elbfluten geretteten Steinen und dem Inventar der Vorgängerkirche wurde 1685 diese Fachwerkkirche an dieser Stelle neu errichtet.



1886 bis 1891 baute man den hölzernen Glockenturm und 1841 die Emporen.







Der Tag war damit zwar noch lange nicht vorbei, aber das muss erst mal reichen.
Am Nachmittag bin ich heute wieder gut daheim gelandet. Aber irgendwo in meinem Koffer muss ich einen Teil des Hamburger Wetters mitgebracht haben, denn hier wurde ich mit Nieselregen und ungemütlicher Nässe empfangen.
Morgen beginnt der Ernst des Lebens wieder und ich muss noch meine 7 Sachen zusammensuchen.
Vorher gehen aber nochmal ganz liebe Grüße und ein dickes Dankeschön für die nette Gastfreundschaft an Annelie und meine Freundin Fienchen.
Ich hoffe, auch Cor ist inzwischen gut daheim gelandet. Es war nett, ihn mal persönlich kennenzulernen.

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Mittwoch, 18. Februar 2009, 14:34 Uhr

Was bin ich aufgeregt

Auf die Piste bin ich heute zwar nicht mehr gegangen, dafür ist die Wäsche einsortiert, der letzte Rest gewaschen und der Koffer ist auch gepackt. Theoretisch könnte ich sofort starten.
Hier schneit es immer noch, zwischendurch kommt die Sonne mal geguckt. Eben war ich bei herrlichstem Wetter in der Altstadt mit dem Fotoappi und hab so ein schönes Motiv gesehen. Ein kleines Gässchen (jaja, das beim Drachen) tief verschneit mit in der Sonne glitzernden Eiszapfen an den alten Häuser. Und dann meldet mir die Kamera, dass sie gern auch eine Speicherkarte möchte. Das war's da,, die war noch im Kartenleser. Naja, mach ich das Bildchen später. Sieht ja nicht so aus, als wäre der Schnee bald verschwunden.

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Dienstag, 17. Februar 2009, 19:46 Uhr

Ich kann mich nicht erinnern,

wann ich in den letzten Jahren mal so tolle Winterferien hatte, die auch wirklich Winterferien waren. Schnee, Schnee, Schnee, ...
Gestern wurde es nix mehr mit der Piste, weil keiner so richtig aus dem Knick kam. Aber heute! 4 Stunden gefahren in Pulverschnee bei Sonnenschein. Einfach herrlich, auch wenn ich's bissl in den Knochen merke. Das hält nicht lange vor. Mal schauen, ob ich's morgen nochmal zeitlich schaffe, auf die Ski zu kommen. Muss ja noch paar Reisevorbereitungen treffen. Durch das ständige Pistenleben ist auch daheim 'ne Menge liegengeblieben. Die Wäsche ist zwar gewaschen, aber noch lange nicht im Schrank. Das wird schon noch.
Ich bin nur froh, dass ich mich bei den Schneeverhältnissen für die Bahn entschieden habe. Obwohl: Ich muss mal ein dickes Lob an unseren Winterdienst geben. Sie schaffen es trotz ständigem Schneefall die Straßen frei zu halten, sod ass es zu keinerlei Beeinträchtigungen kommt. Aber man weiß ja nicht, wie's andernorts ausschaut und bis zu meiner Rückreise am Sonntag kann noch viel Wsser die Elbe runterfließen Schnee vom Himmel fallen.
Jedenfalls werd ich jetzt erst mal meine müden Glieder pflegen, damit ich morgen wieder fit wie ein Turnschuh bin.

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