Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.
Hans Christian Andersen





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Montag, 31. Dezember 2007, 13:37 Uhr

Nee, nicht jetzt

Ewig hab ich auf Schnee gewartet und ich will auch immer noch welchen. Aber bitte erst nach dem Jahreswechsel. Ich fahr doch heute Abend nach Dresden und nun schneit es. Bitte, bitte, lieber Winterdienst: auch wenn Silvester ist, fahrt los!

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Montag, 31. Dezember 2007, 13:24 Uhr

Doch ein Rückblick :-)

allerdings einer der anderen Art. Erinnert ihr euch noch, dass vor Jahren Kuschelkatzen-Katja die Aktion "Rundflug" ins Leben gerufen hatte? Ich fand das eine schöne Idee, die Fotos des Monats des vergangenen Jahres zu zeigen und deshalb mach ich einfach mal mit meinen Bildern den Anfang. Ich würde mich freuen, wenn ihr euch daran beteiligen würdet. Einfach den Button schnappen und los!

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Montag, 31. Dezember 2007, 12:09 Uhr

Doch, ich bin zufrieden

Rückblicke und Vorhaben wie sie häufig getroffen werden wird es nicht geben, es gab und gibt nur Wünsche.
Zu Jahresbeginn hatte ich einen großen Wunsch: Robby sollte seinen Schulabschluss gut machen einen Ausbildungsplatz bekommen und genau den, den er sich schon erträumte, als die Schulbank noch in der 6. Klasse drückte. Für ihn gab es keine Alternative zum Kochberuf und das gestaltet sich ja bekanntlich in der heutigen Zeit recht schwierig so ganz ohne Ausweich. Aber es ist ja schon mal gut, dass er ein festes Ziel hatte und nicht wie viele Jugendliche bis kurz vor Schulabschluss noch gar nicht wissen, wo der Weg hingehen soll.
Noch vor Beginn der Abschlussprüfungen war der Ausbildungsvertrag unterschrieben und damit fiel eine große Sorge von uns ab. Das Ziel war erreicht. Sorgen blieben was die finanzielle Absicherung betrifft. Jeder, der ebenfalls wie ich Alleinverdiener ist, wird wissen, dass es nicht leicht ist, Schulgeld, Miete, Fahrtkosten, und, und, und von einem Gehalt abzudrücken. Es ging bis jetzt, wenn man sich einschränkt und es wird bis November auch irgendwie gehen. Dann wird er 18 und bekommt sein Geld, das für die Ausbildung angelegt wurde.
Doch, ich bin zufrieden mit diesem Jahr.

Gestern Abend haben wir auch ein bisschen zurückgeblickt, allerdings nicht auf 2007 sondern viel weiter zurück. S. hatte Geburtstag und dieser wiederum fällt mit meinem Hochzeitstag zusammen. 35 Jahre wären es gestern gewesen.
Katja war mit Familie da und wir haben ein Spaghettiessen gemacht. Gegen 20 Uhr mussten sie aber leider schon wieder heim. Bärbel kam nach dem Spätdienst noch vorbei und wir kamen auf die Idee, in alten, uralten Fotos zu kramen und kamen dabei vom Hundertsten ins Tausendste. Da tauchten Bilder von Urgroßeltern, Großelter, Eltern und natürlich jede Menge Kinderfotos von uns und meinen Kindern auf und wir haben uns an viele schöne Momente erinnert. Dabei war die Zeit weg wie nix und lange Nacht konnten wir auch nicht machen, denn heute muss das Schwesterherz wieder zum Frühdienst. Aber schön war’s.

Jetzt bleibt mir nur noch, euch allen einen guten Rutsch zu wünschen. Möge es ein gutes Jahr für alle werden, dass eure Wünsche in Erfüllung gehen und ihr vor allem gesund bleibt. Dann findet sich alles.

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Samstag, 29. Dezember 2007, 17:01 Uhr

Der Plessberg

Petrus hat es heute noch mal gut mit uns gemeint und jede Menge Sonnenschein geschickt. Leider ist aber dadurch auch der letzte Rest Schnee fast verschwunden. Zum Glück gibt es aber ein paar km weiter noch genug davon. Eigentlich sollte es zum Fichtelberg gehen. Aber das herrliche Winterwetter hat wohl jeden aus dem Haus gelockt, der Ski besitzt. Sämtliche Parktaschen an den Loipeneinstiegen und Wanderwegen waren zugeparkt, ebenso die Parkplätze. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, was da oben auf dem Berg los ist. Und so ging es kurz entschlossen ins Böhmische auf den Plessberg. Ich war da oben noch nie und so war das eine gute Gelgenheit.

Der Plessberg liegt südöstlich von Abertamy (Abertham) am markanten Steilabfall des Erzgebirges hinunter in das Egertal. Westlich des Berges liegt das Tal der Wistritz. Man hat von hier oben einen guten Ausblick auf das Böhmische Becken.
Die Basaltkuppel des 1028 m hohen Gipfels trägt zusammen mit dem benachbarten Gipfel Skalka typische Zeichen neoidischen Vulkanismus im Erzgebirge. Dabei handelt es sich um eine vulkanische Tätigkeit, die gleichzeitig mit der alpinischen Faltung (in dieser Gegend vor 40-18 Millionen Jahren) vorkam. Der bereits im 16. Jhd. erwähnte Name „Plessberg“ belegt, dass es sich, im Gegensatz zu heute, um einen kahlen, unbewaldeten Berg handelte.



Zwischen den hohen Fichten ragt der Fichtelberg gut sichtbar heraus.



Noch ist der Himmel strahlend blau, doch in den nächsten paar Minuten soll sich das schlagartig ändern.



In rasender Geschwindigkeit ziehen zunächst kleinere Wolken über den Himmel und schon ist er fast völlig bedeckt. Schnell noch ein Foto von der Baude, in der die letzten Langläufer noch einen warmen Trunk zu sich nehmen, und dann geht’s auch schon wieder heim.
Schade, ich hätte gern unterwegs noch ein paar Fotos gemacht, aber auch hier zog sich der Himmel allmählich zu. Der Wetterfrosch hat für Silvester Schnee gemeldet. Naja, schaun wir mal.



Um den Bau des Aussichtsturms hatte sich der im Jahre 1889 gegründete Abertamer Verein der Naturfreunde verdient gemacht. Damals führte zum Plessberg noch kein Weg, so dass das Baumaterial deswegen im Herbst 1894 mit Schlitten, die von Ochsen gezogen wurden, von Abertamy auf den Gipfel gebracht. Der Grundstein wurde Ostern des nächsten Jahres gelegt und bereits am 4. August 1895 wurde der Turm übergeben.



Am 16 m hohen Turm stand zu Beginn nur eine kleine gemauerte Baude, die 1908 und 1026 allmählich erweitert wurde. Nach dem Umbau 1939 entstand daraus ein Berghotel. Nach dem 2. Weltkrieg war das Hotel mit Aussichtsturm für die Öffentlichkeit gesperrt, bis 1958 hatte hier die Garnison ihren Sitz. Anfang des 21. Jhd. wurde der Aussichtsturm verändert. Das höchste Stockwerk aus Holz wurde beseitigt und durch einen gemauerten Stock ersetzt. Darüber kam ein Aufbau mit Antennen.

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Freitag, 28. Dezember 2007, 16:10 Uhr

Vorbei

Über eine Woche hatten wir jetzt diese Bilder bei strahlendem Sonnenschein und Frost.







Eigentlich hab ich viel zu wenig fotografiert. Inzwischen hat sich das bei Plusgraden alles in sich aufgelöst, nix mehr Märchenwinterwelt. Seit heute ist es bewölkt und nach Schnee riecht die Luft auch nicht.

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Freitag, 28. Dezember 2007, 12:51 Uhr

Langsam wird es wohl Zeit

mal wieder aufzutauchen. Die Feiertage haben wir gut hinter uns gebracht. Am 2. feiertag wurde mit dem Schwesterherz hier zusammengehockt, lange zusammengehockt und gestern war ich dann in der Ausruhphase *g*. Aber schön wars.
Unser Weihnachtsgeschenk haben wir gestern auch "eingeflogen". Wir sind jetzt Besitzer eines Navis. Das wollten wir schon seit längerer Zeit und nun haben wir alle zusammengelegt und die Gunst der Stunde genutzt. Bei einem Tschechentrip wurde es gestern getestet. Das war schon lustig. Den Weg kannten wir ja, es konnte also nix passieren. Nur, wir haben eine beliebige Straße und Hausnummer eingegeben, da der Ort eh nur 3 Häuser und 5 Spitzbuben hat und wo sind wir rausgekommen? Ein rosa Haus mit einer Laterne *gg*.
Eben waren unsere Freunde aus München ein Stündchen hier auf einen Schwatz und sind jetzt wieder weiter gezogen. Schön wars.
Nun werd ich mal meinen Blog für 2008 fit machen, damit ich dann nicht in Stress gerate, wenn das neue Jahr eingeläutet wird.

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Dienstag, 25. Dezember 2007, 21:12 Uhr

Weiße Weihnacht

Dank einer Lieferung aus Österreich, dem Allgäu und aus dem tief verschneiten Hessen (ich kanns immer noch nicht glauben) haben wir uns hier ca. 5 cm Neuschnee zusammengequält, so dass es schon recht weihnachtlich aussah.
Tagüber waren die Zwerge bei mir, haben gespielt, gemalt und Märchengeschaut, nur an Mittagsschlaf war nicht zu denken.
Am Nachmittag sind wir dann zu Katja gegangen.
Die Chefs haben gekocht,



während die Mimäuse vollauf zu tun hatten mit ihrer Bahn.



Auch für die Flugüberwachung aus der Luft war gesorgt.



Eigentlich wollten wir ja nach dem lecker Gänsebraten nochmal eine Runde drehen, aber die Kids hatten sich dann doch müde gespielt. Nachdem sie im Bett waren, haben wir TABU gespielt, so lange, bis die Männer nicht mehr mochten, weil sie ständig verloren hatten *gg*.

Heute war trotz Feiertag Wasch- und Bügeltag, denn Robby muss morgen wieder nach Dresden und braucht seine Klamotten. Am Nachmittag waren wir nochmal zum Kaffetrinken bei Katja eingeladen und nun werd ich den Abend langsam ausklingen lassen:

Rudolf hat ne rote Nase,
zuviel Glühwein in der Blase,
bedröhnt fliegt er von Haus zu Haus
und richtet Grüße von uns aus.

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Montag, 24. Dezember 2007, 00:10 Uhr

Neinerlaa

Mit dem typischen Heilgabendessen der Erzgebirger geht die Vorweihnachtszeit zu Ende.
Es gibt Neinarlaa (Neunerlei), dass in der Zusammenstellung zwar etwas variieren kann, aber auf alle Fälle muss etwas aus der Erde, aus der Luft und aus dem Wasser dabei sein. Auch Brot und Salz gehören dazu, damit sie im nächsten Jahr nicht ausgehen.
Gegessen pünktlich 18 Uhr, keine Minute früher, keine Minute später. Alle Kerzen im Zimmer müssen brennen: vom Christbaum, Laufleuchter, Engel und Bergmann, Schwibbogen, Tischlicht und von der Pyramide. Damit das Geld nicht ausgeht, liegt unter jedem Teller ein Geldstückchen.

Schon im Heiligobndlied heißt es ja:
"Mir hom aah Neinerlaah gekocht, a Wurscht un Sauerkraut.
Mei Mutter hot sich ohgeploocht, die alte gute Haut."







Bratwurst
Kartoffelklöße
Sauerkraut
Linsen
Sellerie
Rote Rüben
Heringssalat
Semmelmilch mit Rosinen
Heidelbeerkompott
bewahrt die Kraft
sorgen für das große Geld
für Temperament
sollen ausreichend Kleingeld bringen
besonders für die Männer :-)
für rote Wangen
damit man gut über den Winter kommt
als Schutz gegen Erkältungen
für Freude und Spaß am Leben


Neinerlaa wird heute überall anders zubereitet, aber es muss Neinerlaa sein. Es kommt die obligatorische Weihnachtsgans, Hase oder Flugente auf den Tisch. Wichtig ist aber: es muss aufgegessen werden und das Geschirr sollte nicht am Heiligabend gespült werden.

Nun bleibt mir noch, all meinen treuen Lesern einen gesegneten Heiligabend im Kreise der Familie zu wünschen.

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Sonntag, 23. Dezember 2007, 20:43 Uhr

Grad noch gemeckert

und nun schneit es. Es schneit, es schneit, es schneit ... Hurra *malzuelkewink"

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Sonntag, 23. Dezember 2007, 20:27 Uhr

Hurra, hurra

das Kind ist da. Und was hat er gemacht, als er heim kam? Die Wäsche abgeladen und dann das Weißkraut für Weihnachten geschnitten.
Und was ich Silvester mache, weiß ich auch schon: ich werde auf der Straße sein und Robby von der Spätschicht abholen und nach Hause karren. Da das Fernsehprogramm eh unter aller S** ist und ich Silvester allein daheim bin, ist das gar nicht so schlimm.
Momentan wird sein PC auseinander geschräubelt, denn er tut's nicht mehr. Na hoffentlich ist da nicht gerade was kaputt, das ein Loch in die Geldbörse reißt.

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